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Beamte bitten um Hinweise

Keine Spur vom Lama-Mörder in Oberaudorf: Warum der Polizei die Hände gebunden sind

Lama Nina Oberaudorf
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Das weibliche Lama „Nina“ wurde am 25. Juli in Oberaudorf erschlagen.
  • Korbinian Sautter
    VonKorbinian Sautter
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Es ist und bleibt ein Rätsel, was mit dem weiblichen Lama namens „Nina“ am Montag, 25. Juli, in Oberaudorf passiert ist. Vor gut einer Woche hatte die Tochter des Halters Josef Holzmaier das Tier leblos in der Weide am Ende der Auerburgstraße gefunden. Doch die Polizei kann vorerst nichts unternehmen.

Oberaudorf - Nach der Begutachtung durch die alarmierte Polizei und den Tierarzt stand für alle Beteiligten eigentlich fest, dass wohl ein Unbekannter dem Lama mit einem scharfkantigen Gegenstand auf den Kopf geschlagen hat. Doch trotz der grauenhaften Tat konnte die Polizei bisher nichts unternehmen, um den Täter ausfindig zu machen.

Tatbestand für Obduktion zu gering

„Die Staatsanwaltschaft hat keine weiteren Schritte angeordnet, weil der Straftatbestand dafür zu gering ist“, berichtet Oberhauptkommissar Gleixner von der Polizeiinspektion Kiefersfelden auf Nachfrage des OVB. Da es sich juristisch betrachtet „nur“ um Sachbeschädigung handele, könne man zunächst nichts weiter tun, als auf Hinweise von den Bürgern hoffen.

Gleixner bittet daher nochmals jeden, der in der Nähe des Florianiberg/Schloßberg etwas gesehen hat, sich unter der Telefonnummer 08033/ 9740 mit der Polizeiinspektion Kiefersfelden in Verbindung zu setzen.

„Vielleicht wüsste man sonst irgendetwas“

Dass die Staatsanwaltschaft keine Obduktion angeordnet hat, hält Holzmaier für äußerst schade. „Vielleicht wüsste man sonst wenigstens irgendetwas“, meint der Oberaudofer Halter. Eine genauere Untersuchung selbst zu bezahlen , könne er sich nicht leisten. Zumal er mit dem Verlust seines nicht versicherten Tieres ohnehin rund 2000 Euro verloren habe.

„Wir können es weiterhin alle nicht verstehen“, sagt Holzmaier, der seine Tiere für eine natürliche Landschaftspflege nutzt. Seit rund 18 Jahren hält er die bisher elf Lamas als Hobby und hatte seither nie große Probleme.

Nach dem Angriff auf das Weibchen, sei ihm nicht viel anderes übrig geblieben, als „Nina“ ein paar Tage nach dem grausamen Vorfall abholen zu lassen. Damit kein weiteres Lama Opfer eines Angriffs wird, hat er ab sofort Kameras auf der Weide angebracht, um seine Tiere zu überwachen. Mehr, so Holzmaier, könne er im Moment leider auch nicht tun.   

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