Nur ein Katzensprung zum kranken Kind

Die McDonald’s Kinderhilfe-Stiftung baut und betreibt das Ronald McDonald-Haus auf dem Gelände der Schön Klinik in Vogtareuth. Blick von der Ecke Moosweg/Propststraße. Planungsbüro
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Die McDonald’s Kinderhilfe-Stiftung baut und betreibt das Ronald McDonald-Haus auf dem Gelände der Schön Klinik in Vogtareuth. Blick von der Ecke Moosweg/Propststraße. Planungsbüro

Vogtareuth – Ein einstimmiges Ja gab es von elf Vogtareuther Ratsmitgliedern in der jüngsten Sitzung zum Planentwurf des Ronald McDonald-Hauses an der Ecke Moosweg/Propststraße in Vogtareuth.

Der Entwurf wurde von der Huber-Planungs GmbH vorgelegt. Die Pläne waren bereits in einer vorhergehenden Sitzung des Gemeinderates vorgelegt und diskutiert worden.

Auf dem Gelände der Schön Klinik Vogtareuth soll dank der McDonald’s Kinderhilfe-Stiftung ein ganz spezielles Haus entstehen: Eltern und Geschwister kranker Kinder, die in der Klinik behandelt werden, können dort für eine gewisse Zeit kostengünstig unterkommen. Denn meist sind die Behandlungen langwierig und die Eltern können aus zeitlichen und finanziellen Gründen nicht ständig zwischen Klinik und Wohnort hin und her pendeln.

Bauen und betreiben wird dieses Haus die McDonald’s Kinderhilfe-Stiftung, ihr Logo ist das bekannte Maskottchen des Fast-Food-Unternehmens McDonald’s in Gestalt eines Clowns.

Die Schön Klinik Vogtareuth stellt auf ihrem Grundstück den notwendigen Platz in Erbpacht zur Verfügung.

Insgesamt sollen an der Ecke Moosweg/Propststraße im Erdgeschoss und ersten Stock 24 Appartements entstehen, jeweils Wohnraum mit Bad und Toilette. Rund 30 Quadratmeter werden die Standard-Wohnungen haben.

Im Erdgeschoss ist zudem eine große Lobby geplant, in der auch eine Küche zur allgemeinen Benutzung untergebracht ist. Dort sollen sich Angehörige austauschen und auch zusammen kochen können, um so dem Klinikalltag zu entgehen und auf neue Gedanken zu kommen. „Ein guter Ansatz“, findet Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter im Gespräch mit der OVB-Heimatzeitung. Sich gegenseitig beim jeweiligen Schicksalsschlag beizustehen, sei sicher positiv, so der Rathauschef. Das sei auch der Grund, warum er das Haus grundsätzlich befürworte.

Dennoch wurden dem Planer einige Änderungswünsche mit auf den Weg gegeben, die in die Entwürfe einzuarbeiten und nochmals vorzulegen sind. So sollen zwei Kurzparkplätze entlang der Propststraße und drei entlang des Moosweges entstehen. Grundsätzlich, so der Vorschlag, sollen die Besucher den großen Klinikparkplatz benutzen. Entlang des Moosweges soll zudem ein öffentlicher Geh- und Radweg auf dem Grund und auf Kosten der Schön Klinik hergestellt werden. Die Wandhöhe des Hauses soll maximal 7,50 Meter hoch werden, die Dachneigung für die Gauben 30-35 Grad, Hauptdach 20-30 Grad.

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