LESERFORUM

Jugendliche rehabilitiert

Zum Bericht „Besorgniserregender Fund im Sandkasten“ (Lokalteil):

Der Artikel zeigt, wie sensibel die Bevölkerung geworden ist, wenn Fundsachen auftauchen, die Ähnlichkeiten mit Munition haben. Gott sei Dank ist es so, denn Kriegsmunition, die nach 1945 gefunden wurde, hat schon genug Unheil angerichtet. Die „Patronenhülsen“ vom Spielplatz am Schloßberg, welche in dem Beitrag abgebildet waren, kann ich als Sahnekapseln, normalerweise gefüllt mit N²O (Stickstoffmonoxid), identifizieren. Diese Teile aus Eisen oder Aluminium kann man im leeren Zustand im Altmetallcontainer problemlos entsorgen. Die CO²-Kapseln, welche man für die sogenannten „Soft-Gun“ oder bestimmte Luftgewehre und Luftpistolen zum Antrieb benützt, haben andere Abmessungen und können ebenso einfach entsorgt werden. Es haben somit keine Jugendlichen am Spielplatz wild umhergeschossen. Vielleicht wurde noch vor dem jüngsten Lookdown eine Kuchenparty gefeiert und es ist reichlich Sahne versprüht worden und die Kapseln sind liegen geblieben? Wäre interessant, wenn sich jemand melden würde.

Anton Daurer

Stephanskirchen

Kommentare