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ÄLTESTE BÜRGERIN DES LANDKREISES

Jubilarin feierte 105. Geburtstag

Neben Sohn Gerd Rainergratulierte auch Bad Aiblings Zweiter Bürgermeister Erwin Kühnel der ältesten Bürgerin im Landkreis Margaretha Oestreich. Sie feierte ihren 105. Geburtstag.Merk
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Neben Sohn Gerd Rainergratulierte auch Bad Aiblings Zweiter Bürgermeister Erwin Kühnel der ältesten Bürgerin im Landkreis Margaretha Oestreich. Sie feierte ihren 105. Geburtstag.Merk

Bad Aibling – Ein großes und seltenes Ereignis wurde jetzt im Haus Wittelsbach gefeiert.

Margaretha Oestreich feierte ihren 105. Geburtstag. Ein Chor mit über 20 Frauen und Männern, viele Gäste am festlich gedeckten Tisch, Vasen mit langstieligen Orchideen prägten den Speisesaal. An der Stirnseite der Tafel und die Gesellschaft im Blick habend saß die Jubilarin Margaretha Oestreich.

Ihren hohen Geburtstag feierte die älteste Bürgerin des Landkreises Rosenheim in erstaunlich guter Verfassung. Viele Glückwünsche nahm sie gut gelaunt entgegen. Jedes Mal huschte ihr dabei ein Lächeln übers Gesicht. Bad Aiblings Zweiter Bürgermeister Erwin Kühnel überbrachte die Glückwünsche der Stadt. Er überbrachte darüber hinaus die Glückwünsche von Bundespräsident Joachim Gauck, dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und von Landrat Wolfgang Ber thaler.

In der Reihe der Redner standen Heimleiter Michael Mocnik, Heimbeirat Otto Peter, Erhard Sens und Friedrich Zimmer von der Adventgemeinde. Der Sohn der 105-jährigen Jubilarin, Gerd Rainer Oestreich, erzählte aus dem langen Leben seiner Mutter: Auf einem Bauernhof südlich von Ingolstadt, in Donaumoos, kam sie als fünftes Kind ihrer bescheiden lebenden Eltern auf die Welt. Damals herrschte Kaiser Wilhelm II. in Berlin noch. Die Jubilarin lernte früh die Landwirtschaftsarbeit kennen, musste mit Kühen pflügen und mit der Sense mähen. Als sie den elterlichen Hof mit 16 Jahren nach dem Tod der Mutter verlassen musste, zog sie nach München zu ihrer Schwester und verdiente ihr Geld als Hausmädchen und letztlich als Krankenschwester.

1940 heiratete sie ihren Mann. Wenige Wochen später musste dieser nach Russland in den Krieg ziehen, der für ihn erst 1947 nach Gefangenschaft endete. Gemeinsam erlebten sie viele berufliche Lebensstationen.

1998 zogen Margaretha Oestreich und ihr Mann ins Haus Wittelsbach ein. Ihr Ehemann verstarb im Juni 2000, kurz vor dem 60. Hochzeitstag.

„Ich bin dem ganzen Haus, vor allem den Verantwortlichen und allen Mitarbeitern von Herzen zutiefst dankbar, dass sie vorher meine Eltern und jetzt meine Mutter so fürsorglich betreuen und sie sich wohlfühlen kann“, betonte Oestreich. me

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