92 Jahre Erfahrung verlassen den Gemeinderat

Georg Strein (ÜPW) aus Egernbachbei seiner letzten Gemeinderatssitzung nach 30 Jahren im Amt. Er war Mitglied im Bauausschuss, zeitweise Dritter Bürgermeister und Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses. Nitzsche

Samerberg – Ende April geht auch auf dem Samerberg eine Ära zu Ende.

Bei der letzten Gemeinderatssitzung der Legislaturperiode in der Samerberger Halle hat Bürgermeister Georg Huber gleich neun ausscheidende Gemeinderatsmitglieder verabschiedet, so viele wie noch nie in der Geschichte der Gemeinde. Zu dem großen Wechsel kam es, weil bei der Kommunalwahl heuer gleich sechs Gemeinderatsmitglieder nicht mehr antraten, drei weitere wurden nicht wiedergewählt.

„Wenn man die Amtszeit der scheidenden Räte addiert, kommt man auf 92 Jahre“, so Bürgermeister Georg Huber, der sich für die gute Zusammenarbeit und den ehrenamtlichen Einsatz bedankte.

Sechs Jahre im Amt waren Georg Stadler, Bettina Lang und Karl Leistner von der Wählergruppe Bürger für Samerberg (BfS). Florian Griebl (CSU) und Martin Schober (Überparteiliche Wählergruppe ÜPW) waren ebenfalls für eine Wahlperiode dabei. Acht Jahre wirkte Markus Schober (CSU) als Gemeinderat mit. Seit 2008, also zwölf Jahre, war Anneliese Weyerer (CSU) im Samerberger Gemeinderat vertreten. Ebenso lange Annemarie Braun (ÜPW), die eine Wahlperiode als Dritte Bürgermeisterin wirkte. Besonders hervorgehoben wurde der ehrenamtliche Einsatz von Georg Strein. Als 28-Jähriger zog Strein 1990 für den damaligen „Bürgerblock“ in den Gemeinderat ein. Vier weitere Male wurde er wiedergewählt, sodass er jetzt stolz auf eine 30-jährige Amtszeit als Gemeinderat zurückblicken kann. 2020 war Strein nicht mehr angetreten.

„In dieser langen Zeit war er stets im Bauausschuss, zeitweise Dritter Bürgermeister sowie viele Jahre Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses“, fasste Bürgermeister Georg Huber zusammen, der sich bei Georg Strein für seinen enormen Einsatz bedankte.

Der Bürgermeister blickte auf sechs intensive Jahre Gemeinderatsarbeit zurück, in denen die Sicherung der Trinkwasserversorgung sowie Planung und Bau des neuen Kindergartens im Mittelpunkt standen.

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