Jagdgenossenschaft Vogtareuth spendet

Vogtareuth − Die Versammlung der Jagdgenossenschaft Vogtareuth muss auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Auch die Waldbegehungen entfallen vorläufig. Dennoch ist die Vorstandschaft aktiv. Die Abschusszahlen wurden laut Vorstandschaft gut erfüllt. Bei einem Soll von 258 Rehen wurden insgesamt 252 Rehe erlegt. Bedauerlich ist aus Sicht der Jagdgenossen, dass davon 15 Rehe Wildunfälle waren, die hauptsächlich auf der Staatsstraße 2359 zwischen Ziellechen und Tödtenberg auftraten.

Der Vorsitzende der Genossenschaft, Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter, und die Vorstandschaft wollen den erfolgreichen Weg der konstruktiven Zusammenarbeit mit den Jägern weiter gehen. So werden Waldbauern gebeten, Verbissschäden immer sofort zu melden, damit Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Auch heuer tritt die Jagdgenossenschaft für Umwelt und Soziales ein: Sie unterstützt die Beschaffung von Saatgut für Blühstreifen für Wildtiere und Insekten mit 1000 Euro, beschafft Vogelhäuschen für 500 Euro und unterstützt die Landfrauen mit 500 Euro und Dorfhelferinnen mit 200 Euro. Der Ortsverband des Bauernverbandes wird mit 500 Euro gefördert. Für Schulführungen und Ferienprogramm gibt es 100 Euro. Die Bürgerhilfe Vogtareuth, die nachbarschaftlich im Rahmen der Corona-Krise hilft, erhält 200 Euro. Die Mittel stammen aus überschüssigen Beträgen der Jagdpacht der Jäger, denn viele Waldbesitzer lassen sich den Jagdschilling nicht auszahlen.

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