Ja zu Mehrfamilienhaus in Söllhuben

Riedering – Für den Neubau eines Mehrfamilienhauses, das dem ländlich-dörflichen Charakter von Söllhuben entspricht, gaben die Riederinger Gemeinderäte bei der Sitzung ihre Zustimmung.

Wo derzeit noch ein landwirtschaftliches Anwesen steht, soll ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohneinheiten und Tiefgarage gebaut werden. Architekt Ferdinand Feirer-Kornprobst verglich die Daten des Neubaus mit dem Bestand: So sei die Grundfläche um etwa 140 Quadratmeter kleiner als das „alte“ Anwesen mit 490 Quadratmetern. Die Firsthöhe falle mit 10,53 Metern um knapp zwei Meter niedriger aus und auch die giebelständige Bauweise als prägendes Element werde beibehalten. Nur die Wandhöhe werde sich um 60 Zentimeter auf 7,6 Meter erhöhen. Feirer-Kornprobst sagte, dass laut Bebauungsplan vier Wohnungen zulässig seien. Man könnte zusätzlich zwei Ferienwohnungen genehmigen, so sein Vorschlag.

Die offene Rampe in die Tiefgarage war für ihn „eine nicht ganz glückliche Lösung.“ Mittels einer Einhausung beispielsweise als holzschuppenähnliches Gebäude, könne man die ländliche Gestaltung andeuten.

Dominik Summerer (CSU) befand den Plan als „den gelungensten und schönsten“, es seien bereits die verschiedensten Planungen für das Grundstück im Gespräch gewesen. Matthias Pummerer (FWGR) und Sebastian Hamburger (WGS) begrüßten den Plan ebenfalls, für sie sei es auch „okay“, wenn sich die Zahl der Wohneinheiten auf sechs, statt vier Wohnungen und zwei Ferienwohnungen, erhöhten. Andreas Hirzinger (CSU) bezeichnete den Plan als „Bereicherung für Söllhuben.“ Dem Beschlussvorschlag, der Änderung des Bebauungsplanes zuzustimmen, sofern eine Übernahme der Planungskosten durch den Antragsteller erfolgt, folgten die Gemeinderäte einstimmig. Genauso der Anregung, die Einhausung der Tiefgarage „dörflich-ländlich“ zu gestalten. elk

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