Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Wechsel von Riedering nach Neubeuern

Im Einsatz bei Glaube, Gesang und Glut: Gemeindeassistentin Jacqueline Egold aus Riedering

Jacqueline Egold wollte nach dem Studium der Religionspädagogik in Nordrhein-Westfalen ganz weit weg. Sie landete als Gemeindeassistentin in Riedering.
+
Jacqueline Egold wollte nach dem Studium der Religionspädagogik in Nordrhein-Westfalen ganz weit weg. Sie landete als Gemeindeassistentin in Riedering.
  • VonElisabeth Kirchner
    schließen

Was haben Kirche, Feuerwehr und Gesang miteinander zu tun? Normalerweise nichts, für eine junge Frau aus Nordrhein-Westfalen schon. Jacqueline Egold ist seit zwei Jahren Gemeindeassistentin im Pfarrverband Riedering. Und wechselt im September nach Neubeuern/Nußdorf.

Riedering – Jacqueline Egold hat Religionspädagogik studiert, ist als Gemeindeassistentin aktuell für den Pfarrverband Riedering und ab September für den Pfarrverband Neubeuern-Nußdorf tätig. Und in der Freizeit unterstützt sie als Leitung der Jugend und als aktives Mitglied die Feuerwehr Pietzing und verstärkt mit ihrem Alt den Rhythmuschor Söllhuben.

Weit weg: Ins Ausland oder nach Bayern

Seit zwei Jahren wohnt die gebürtige Nordrhein-Westfälin in Riedering. Nach dem Studium der Religionspädagogik stand für die junge Frau fest: „Ich will weg, ganz weit weg“, also entweder ins Ausland oder wenigstens innerhalb von Deutschland woanders hin, um dort erste eigene praktische Erfahrungen im pastoralen Feld zu sammeln.

Von der Theorie nach Riedering in die Praxis

Gesagt, getan. Sie bewarb sich bei der Erzdiözese München-Freising und wurde angenommen. Im Pfarrverband Riedering unter Anleitung und Begleitung habe sie ihr theoretisches Wissen praktisch verfeinern können, in zwei Jahren steht dann die Prüfung zur Gemeindereferentin an.

Weitere Nachrichten und Artikel aus Riedering finden Sie auf unserer OVB-Themenseite

Das Berufsfeld Gemeindereferentin beinhalte vielseitige Aufgaben, sagt Egold und zählt dazu Begleitung von Gruppen und Gremien,

Predigtdienst und Leiten von Gottesdiensten, Seelsorgegespräche, Beerdigungen, Sakramenten-Vorbereitung, Zielgruppenorientiertheit von den Kindern über Jugendliche, Erwachsene bis hin zu Senioren auf.

First Responderin und Jugendwartin der Feuerwehr Pietzing: Jacqueline Egold ist auch außerhalb der Kirche in der Gemeinde engagiert.

Andacht online und auf YouTube

Durch die Corona-Pandemie aber hat sich vieles verändert, so dass die Gemeindearbeit oftmals online stattfinden muss. Gemeinsam mit dem Team im Pfarrverband habe sie viele neue digitale Formate entwickelt. So habe sie online-Andachten für Jugendliche konzipiert und geleitet, und sie habe YouTube-Videos für alle Gemeindemitglieder gedreht. Dass die dann bis zu 500 Klicks erzielten, habe sie natürlich sehr gefreut

Rettung auch ganz zupackend

„Ich fühle mich hier sehr wohl“, sagt die Nordrhein-Westfälin. Die Umgebung sei wunderschön, aber auch die Gemeinde habe sie mit offenen Armen aufgenommen.

Was vielleicht auch daran liegt, dass sie sich auch außerhalb des pfarrlichen Kontextes einbringt. Schon Zuhause war sie viele Jahre in der Feuerwehr aktiv, kein Wunder also, dass sie das Ehrenamt auch in der neuen Gemeinde fortsetzen wollte. Bei der Feuerwehr Pietzing und bei den First Respondern fand sie rasch Anschluss: „Mit zwölf bin ich beim Löschzug Kirchbrochen eingestiegen.“ Dieses Fachwissen hat sie gleich miteingebracht in Pietzing und sich um die Jugendarbeit der Feuerwehr gekümmert.

Riedering ist und bleibt zweite Heimat

Und wenn nicht gerade ein Pandemie-Lockdown ist, singt sie im Rhythmuschor Söllhuben mit. Auch wenn sie jetzt beruflich von Riedering nach Neubeuern und Nußdorf wechselt, bleibt sie im Gemeindegebiet Riedering wohnen. Und obwohl Familie und Freunde weit weg sind, fühlt sie sich am Simssee wohl: „Ich habe hier eine zweite Heimat gefunden.“

Mehr zum Thema

Kommentare