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GROSSKAROLINENFELDER RATHAUS

Ideen zu Neubau und Umfeldgestaltung

Die Vorplanung für das neue Rathaus in Großkarolinenfeld nimmt weiter Gestalt an. In der vergangenen Gemeinderatssitzung haben die Planer ein „Leuchtendes Rathaus“ mit „erlebbarem“ Erlbach entwickelt und weitere vorgenommene Änderungen vorgestellt.

Großkarolinenfeld – Stephan Leissle von den Architekten Behnisch zeigte in der jüngsten Ratssitzung, dass das Gebäude auf dem Plan etwas verschoben wurde. Damit hat sich die Kolbergstraße und der Abstand zum Nachbarsgebäude um knapp 70 Zentimeter verbreitert. Bei der Höhe des Gebäudes sei man zwar schon über dem, was die Hochwasserkarte vorgebe – habe nun aber nochmal 20 Zentimeter draufgelegt. Richtung Kolbergstraße ist eine kleine Stufe geplant, von Richtung des alten Rathauses ist das Gelände über eine leichte Steigung von unter drei Prozent barrierefrei zu erreichen. Weitere Maßnahmen für die Barrierefreiheit sind zwei rollstuhlgerechte WCs, Aufzüge, Türen und Flure in entsprechenden Breiten und schwellenlose Zugänge zum Gebäude. Außerdem arbeite man mit verschiedenen Verbänden zusammen, um die Bedürfnisse von etwa sehbehinderten Menschen einbeziehen zu können.

Als Beleuchtung schwebt dem zuständigen Büro Bar tenbach neben der Grundausstattung eine leichte Erhellung der Außenwände zwischen den Steinen sowie einiger Wände im Inneren vor. Das, so Leissle, würde die Wirkung des Gebäudes nach außen verstärken.

Die Außenbereiche wurden planerisch in drei Teile gegliedert: Umgriff 1 bezeichnet die direkte Umgebung des neuen Rathauses, Umgriff 2 den Bereich ums alte Rathaus sowie die Stellplätze und Umgriff 3 ist das Areal am Erlbach. Dort, so der Vorschlag, könnte man den Bach „erlebbar“ machen mit einem Uferweg und einem Holzdeck mit Sitzmöglichkeiten. Zum Festplatz könnte eine Brücke führen. Ideen für Umgriff 2 sind ein Springbrunnen, Sitzstufen, diverse Grünflächen, außerdem gehören hier zwölf Stellplätze dazu.

Was die Kosten angeht, wird nur Umgriff 1 zum Rathausbau gerechnet. Die anderen Bereiche könnten von der Städtebauförderung profitieren. Für Umgriff 2 werden aktuell rund 585 000 Euro geschätzt, Umgriff 3 würde auf rund 229 000 Euro kommen.

Neues zur Haustechnik

Zur Haustechnik hatte Elisabeth Endres vom Ingenieurbüro Hausladen neue Infos dabei. Sie war in der Gemeinderatssitzung im April beauftragt worden, die Ausführung einer Erdwärmesondenanlage zu prüfen (wir berichteten). Dabei habe sich gezeigt, dass die Bohrung tatsächlich möglich wäre. Man dürfte bis in 60 Meter Tiefe bohren. Doch für die erforderliche Leistung des Rathausneubaus wären etwa 40 Bohrungen nötig – das sei auf dem Grundstück nicht realisierbar. Man rate daher weiterhin zur Luftwärmepumpe. Auch ein Blockheizkraftwerk, wie von Margarete Knorek (GBV) angefragt, sei am Standort nicht sinnvoll. Da es keinen Anschluss ans Gasnetz gebe, müsste man mit Hackschnitzeln oder Biomasse arbeiten – den erforderlichen Lagerplatz habe man hier aber nicht. Grundsätzlich, so Endres, komme man mit der Fußbodenheizung gut aus. Auch eine Kühlung sei mit dem vorgeschlagenen Konzept möglich. Im Sitzungs- sowie im Trausaal werden Lüftungsanlagen installiert.

Gemeinderätin Knorek lobte, dass man vom Ingenieurbüro Hausladen mehrere Varianten vorgelegt bekommen habe. Das wünsche sie sich auch von den Behnisch Architekten. „Ich würde gerne wissen, welche Variante ist die günstigere, welche die teure, wo sind Einsparungsmöglichkeiten“, sagte sie.

Planer Leissle erklärte grundsätzlich, dass man ja noch in der Vorplanung sei. Da sei mehr das „Große Ganze“ wichtig. Man treffe grundlegende Festlegungen, sei aber ganz am Anfang des Prozesses.

Den weiteren Zeitplan skizzierte er: Vorentwurf bis Ende Mai, dann Beginn der Entwurfsplanung mit paralleler Bebauungsplanänderung. Ab Oktober die Genehmigungs- und die Ausführungsplanung, Vergaben ab Mitte März 2018. Baubeginn könnte dann im Juli 2018 sein.

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