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Nächster Markttermin für Großviehversteigerung am Donnerstag, 17. Februar

Hohe Nachfrage nach Zuchttieren

Traunstein - Einer sehr hohen Nachfrage erfreuen sich im Moment Zuchttiere. Von vier aufgetriebenen Zuchtstieren ersteigerte sich die Besamungsstation CRV Meggle einen Resolut-Sohn für 7900 Euro. Die drei Stiere für den Natursprung erhielten bei im Mittel 1726 Euro den Zuschlag.

Wegen dem geringen Angebot von 48 Jungkühen und vier Kühen stieg der mittlere Versteigerungspreis auf 1640 Euro und 1625 Euro. Unverständlich bleibt, dass für 68 Kühe und Jungkühe Probemelkergebnisse gemeldet wurden, dann aber nur 52 Tiere aufgetrieben wurden. Dass durch dieses Verhalten zum Teil Käufer verprellt werden, sollte auch klar sein. Neben der Nachfrage am Markt werden auch Kalbinnen für Kroatien, Marokko und Russland gesucht.

Ein starker Einfluss auf die Vermarktungszahlen für Zuchtbullen an Besamungsstationen geht inzwischen von genomischen Selektion aus. Durch die bessere Vorhersage der möglichen Vererbungsleistung kaufen Besamungsstationen inzwischen viel restriktiver Zuchtbullen an. Nur ein stark positiv vorgeschätzter Zuchtbulle aus dem Zuchtbetrieb Hubert Hartl aus Bürghub, Gemeinde Seeon, fand das Interesse der Stationen. Bei diesem Stier gaben dann aber gleich drei Stationen ein Gebot ab. Der Stier stammt aus der sehr vitalen Horwein-Tochter Hanni. Bei neun Kalbungen und über 9000 kg Milch sowie überdurchschnittlichen Milchinhaltsstoffen kann sie eine Zwischenkalbezeit von 373 Tagen verweisen. Dazu kommt das aus der Linie schon sehr viele positive Vererber gekommen sind und die Großmutter eine Vollschwester zu dem Stier Romello ist. Aufgezogen wurde der Bulle von Bernhard Entfellner aus Gröben, Gemeinde Übersee.

Neben dem Fleckviehstier kommt auch ein Pinzgauer-stier ab Stall in Besamungseinsatz. Ein Rat-Sohn aus dem Zuchtbetrieb Josef Mösenlechner in Wimmern, der von Peter Lindebar aus Bergen aufgezogen wurde, geht bei der Besamungsstation Bauer in den Besamungseinsatz.

Den Spitzenpreis bei den Jungkühen erzielte eine Romald-TA-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Johann Schederecker aus Zelln, Schnaitsee. Mit einer Milchleistung von 29 kg Milch und einer Melkbarkeit von 2,5 kg Milch pro Minute war sie einem Bieter aus Italien 2000 Euro wert.

Die drei Jungkühe der Wertklasse 1 wechselten für Versteigerungspreise zwischen 1800 und 1900 Euro den Besitzer. Für die 38 Jungkühe der Wertklasse 2a wurden im Mittel ein Versteigerungspreis von 1648 Euro erzielt werden, wobei sechs Jungkühe mit über 1800 Euro den Zuschlag erhielten. Nur sechs Jungkühe blieben unter 1400 Euro. Die hohen Preise kamen durch ein qualitativ sehr hochwertiges Angebot, verbunden mit einer hohen durchschnittlichen Milchleistung von über 28 kg Milch zustande. Dieses positive Marktergebnis sollte potentielle Verkäufer animieren, Jungkühe anzubieten, es sollte aber Käufer nicht abschrecken, da jeder Markt anders verläuft. Sechs Kühe blieben im eigenen Gebiet, 27 Kühe fanden einen Käufer innerhalb Bayerns und 19 Kühe wurden nach Italien verkauft. Großviehversteigerung am Donnerstag, 17. Februar.

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