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INFORMATIONSTAFELN DES MOORLEHRPFADES

Hofstättersee wird als Naherholungsgebiet noch attraktiver

Freuen sich über ein gelungenes Projekt: (von links) Tina Pfaffinger, Claus Linke, Rudolf Leitmannstetter und Johannes Thusbaß.
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Freuen sich über ein gelungenes Projekt: (von links) Tina Pfaffinger, Claus Linke, Rudolf Leitmannstetter und Johannes Thusbaß.
  • VonJohannes Thomae
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Wenn ein Vorhaben besonders gut gelungen ist, dann darf man seinen Abschluss auch ein bisschen feiern. Dieser Meinung war Pruttings Bürgermeister Johannes Thusbaß und hatte am Dienstag zur Eröffnung des Parkplatzes „Sonnenwald“ am Hofstätter See geladen.

Prutting– Für den Anstoß der Umgestaltung einer ehemaligen Holzlagerfläche zu einem Parkplatz für rund zwanzig Fahrzeuge hatte ein Spaziergang von Bürgermeister Thusbaß mit Landrat Otto Lederer im letzten Herbst gereicht (wir berichteten). Die Mitarbeiter der Bauhöfe von Prutting, Vogtareuth und des Landkreises, hatten das Prijekt dann in Rekordzeit umgesetzt.

Claus Linke übernahm unentgeltlich die Neugestaltung der vierzehn Lehrtafeln rund ums Burger Moos. Die alten Tafeln waren in dem guten Jahrzehnt, seit der Lehrpfad existiert, doch etwas verwittert und wurden deshalb zum Teil erneuert. Der Parkplatz erschließt also nicht nur den See, der als der wärmste im Landkreis gilt, sondern auch das anschließende Moorgelände. Und dabei handelt es sich um eine der am besten erhaltenen Moorwildnisse in Mitteleuropa, da sie nie durch Torfabbau oder Entwässerungsmaßnahmen verändert wurde.

Die Idee, hier einen Lehrpfad einzurichten, hatte vor elf Jahren Dr. Andreas Grossmann gehabt. Der Pfad ist seither zu einem attraktiven Naherholungsziel geworden, weshalb auch Tina Pfaffinger, Geschäftsführerin des Chiemsee-Alpenland-Tourismus an der Eröffnung teilnahm. Sie baut darauf, dass die freundlich formulierten Verhaltenshinweise auf den Informationstafeln beachtet werden: „Wer dieser Landschaft so viel Offenheit und Interesse entgegenbringt, dass er die Tafeln liest, wird auch den Bitten, nicht von den Wegen abzuweichen und keinen Müll zu hinterlassen, Folge leisten“, meint sie.

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Hauptzweck der Tafeln ist aber, über Moore, ihre Entstehung und Besonderheiten zu informieren. Und da seien die Tafeln durchaus familienfreundlich, wusste Vogtareuths Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter zu berichten: Vor allem die Tafel, in der es um Moorleichen geht, sei bei seinen Enkeln schon immer der Höhepunkt der Wanderung durchs Moor gewesen. Nicht, dass man am Hofstätter See und seinem Moorgebiet je eine gefunden hätte, aber allein die Tatsache, dass man dort theoretisch eine hätte finden können, sorge bei den Kindern für wohliges Gruseln.

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