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Diego Maradona ist tot - Verband bestätigt: Fußball-Ikone mit 60 Jahren verstorben

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Höllisch-heiteres vom Luziferius

Für urkomische Situationen sorgten die Theaterspieler auf der Bühne der Dorfwirtschaft Vornberger. eri
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Für urkomische Situationen sorgten die Theaterspieler auf der Bühne der Dorfwirtschaft Vornberger. eri

Neubeuern – Die Theaterspieler des Trachtenvereins Edelweiß Neubeuern spielen derzeit den höllisch-heiteren Schwank „Deifi Sparifankerl“ in drei Akten von Ralph Wallner unter der Spielleitung von Veronika Englberger auf der Bühne der Dorfwirtschaft Vornberger.

Luziferius Sparifankerl (Gerhard Hefter) wird von seiner Großmutter mit einer wichtigen Aufgabe betraut, denn zum teuflischen Jahresbericht fehlt noch eine Untat. Er soll nach Neubeuern, um den jungen Bertl auf die dunkle Seite zu ziehen. Um nicht als Teufel erkannt zu werden, muss er natürlich in Menschengestalt dort erscheinen. „Aber bedenke“, ermahnt ihn seine Großmutter, „dein Spiegelbild zeigt auch auf Erden deine teuflische Gestalt“.

Zahlreiche Lumpereien

Bertl Geißhofer (Christian Hanke) scheint ein leichtes Opfer für Luziferius zu sein, denn er und sein Freund Nepomuk Stutz (Ferdinand Leitner) sind auf dem besten Weg, etliche Lumpereien zu begehen. Ferdi Graf von Falkenklamm (Richard Leitner) scheint ihnen bereits auf der Spur zu sein und verdächtigt sie, seinen Jagdhund Napoleon III. angeschossen zu haben.

Als nun Luziferius Sparifankerl an die Tür klopft, öffnet ihm Senta, Bertls Schwester, (Claudia Loy) und wundert sich über sein etwas unkonventionelles Outfit. Er erklärt ihr, dass er sich verlaufen hätte. Er käme „von etwas weiter unten“ und bräuchte Hilfe. Er stellt sich als Luggi vor und ist begeistert, als ihm Senta einen Schlafplatz und etwas zum Essen anbietet.

Denn, als ihn seine Großmutter nach Neubeuern geschickt hat, hat er sich am meisten darauf gefreut, dass er endlich wieder mal was Gutes zum Essen bekommt. Aber zu seinem Pech ist Senta eine lausige Köchin und setzt ihm nur eine Dose mit Büchsenfleisch vor. Obendrein muss er dem Schnaps, den sie ihm kredenzen will, entsagen, da schon die kleinste Menge seine diabolischen Fähigkeiten außer Kraft setzen würde.

Eine heimliche Liebschaft

Zudem entdeckt er einen großen Spiegel im Zimmer, den er sofort umdreht, damit er nicht in seiner wahren Gestalt erkannt wird. Denn bis Mitternacht nach Vollmond, also bis Mitternacht des nächsten Tages, muss er seinen Auftrag, den Bertl zu einer Untat anzustiften erledigt haben. Wütend entdeckt Bertl, dass seine Schwester eine heimliche Liebschaft mit dem Grafen von Falkenklamm hat. Auch Senta ist es langsam leid, dass sie ihre Liebe zum Grafen verbergen muss.

Luziferius versucht nun Bertl davon zu überzeugen, dass „wenn einem das Leben keine Chance bietet, man das Glück selbst in die Hand nehmen müsse. Auch wenn es in den Augen der Anderen ein Unrecht wäre.“ So beeinflusst hat Bertl allmählich ein offenes Ohr für den Vorschlag seines Freundes Nepomuk, eine Gaunerei zu begehen.

Weibliche Verlockungen

Den Schrecken ihres Lebens erfährt Senta, als sie die Badezimmertür öffnet und Luziferius im Spiegel in seiner teuflischen Gestalt erblickt. Nun will er Senta dazu zwingen, ihm bei seiner Mission zur Seite zu stehen. Sein teuflischer Plan scheint problemlos aufzugehen. Doch durch Intrigen und weibliche Verlockungen überschlagen sich die Ereignisse in dieser dramatischen Nacht und kommen zu einem überraschenden Ende.

Wer wissen möchte, ob Luziferius Sparifankerl seinen Auftrag erfüllen konnte, hat noch am heutigen Freitag um 20 Uhr und am Sonntag, 5. November, um 19 Uhr Gelegenheit, das zu erfahren. „Deifi, Deifi no amoi!“ – Das war der begeisterte einhellige Kommentar der Zuschauer, die das Stück schon gesehen haben. eri

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