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Wegesanierung

Sanierungsprojekt zwischen Spielbergsattel und Bergwachthütte an der Hochries ist abgeschlossen

Wast Fehr (li.) langjähriger ehrenamtlicher Wegewart der Sektion Rosenheim Hochriesgebiet. Er arbeitet seinen Nachfolger Robert Brenninger in sein neues Ehrenamt ein. Hier beim Ausräumen eines Wasserausleiters am Hochries-Gipfelgrat.
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Wast Fehr (li.), langjähriger ehrenamtlicher Wegewart der Sektion Rosenheim Hochriesgebiet. Er arbeitet seinen Nachfolger Robert Brenninger in sein neues Ehrenamt ein. Hier beim Ausräumen eines Wasserausleiters am Hochries-Gipfelgrat.

„Wo kommt das Wasser her und wo fließt es hin“ – so das Credo von Wast Fehr und Robert Brenninger, Wegereferenten der Sektion Rosenheim (DAV) im Arbeitsgebiet Hochries. Dies sei oberstes Gebot bei der Erhaltung der Gebirgswege und -steige.

Samerberg Bei der Abschlussbesichtigung der sanierten Wege vom Spielbergsattel hinunter zur Bergwachthütte und hinauf zum Predigtstuhl werden einem das Ausmaß und die Größenordnung der Sanierungsmaßnahmen erst bewusst.

Steine als wichtiges Baumaterial

Unzählige Steine, gesucht und angeschleppt aus dem unmittelbar umgebenden Gelände, waren mit das wichtigste Baumaterial.

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Ergänzend dazu wurde das schier unverwüstliche Holz der Robinie verbaut, das mit schweren Eisenstäben unverrückbar zu sichern war. In nassem und ständigem Feuchtgelände, galt es Trittsteine und Holzstufen zu setzen, immer wieder unterbrochen vom aufwändigen Bau von Wasserausleitern, um der Fließgeschwindigkeit der Wasserläufe die zerstörerische Kraft zu nehmen.

Widerstandsfähiges Robinienholz sichert dauerhaft die willkommenen Steighilfen.

Intensive Planung der Wegsanierung

Dem Projekt ging eine intensive Planung voraus, wird es doch vom Deutschen Alpenverein und dem Freistaat Bayern gefördert. Gut ein Fünftel der Gesamtkosten von über 100.000 Euro sind von der Alpenvereinssektion Rosenheim zu berappen. Die Arbeiten wurden in Kombination mit ehrenamtlichen Helfern der Sektion und dem Einsatz einer Spezialfirma einschließlich entsprechender Maschinen in wochenlanger Bauzeit, oft unter widrigen Wetterverhältnissen, bewältigt.

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Die ehrenamtliche Bauaufsicht oblag dem Wegereferent Wast Fehr, der durch seine langjährige Erfahrung als Wegebauer ein großes Detailwissen einbrachte. Er wurde bei den Maßnahmen von seinem Nachfolger Robert Brenninger unterstützt. Brenninger wurde bei einem eintägigen Hochries-Dialog, beim Käseralm-Wirt Peter Wiesholzer, vorgestellt. „Mit Robert Brenninger haben wir auch einen neuen Wegewart, auch mit ihm werden wir immer wieder zu tun haben, zumal ein gut gepflegtes Wanderwegnetz im Interesse aller Gäste und Einheimischen ist“ – so Franz Knarr. Knarr, der 33 Jahre den Alpenverein führte, den Vorsitz vor Kurzem an Sepp Müller übergab und nunmehr für die Öffentlichkeitsarbeit beim Alpenverein zuständig ist, stellte beim Runden Tisch im Hochries-Gipfelhaus ebenfalls den neuen DAV-Geschäftsführer für Rosenheim, Christoph Schnurr, vor. Schnurr war nicht der einzige Neuling beim Treffen.

Mehr Miteinander an der Hochries

Seit August des vorigen Jahres sind Benni Smogavc und Melanie Paravano die Herbergsleute auf dem Hochriesgipfel und betreiben die dortige Hütte.

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Das Fazit des Gesprächs brachte Roswitha Estermann, die an diesem Termin nicht teilnehmen konnte, in einer Grußbotschaft für ihren 100 Mitglieder starken Verein, auf den Punkt.

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Sie hofft, dass sich zukünftig die Vermieter, die Wirte und die Leistungsträger auf dem Samerberg noch besser miteinander vernetzen mögen. Genau diesem Anliegen diente das persönliche Gespräch und Kennenlernen, nachdem die Tourismusverantwortlichen und Veranstalter in Corona-Zeiten, auf viele Zusammenkünfte verzichten mussten.

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