FRÜHJAHRSVOLLVERSAMMLUNG UND KONSTITUIERENDE SITZUNG DES DEKANATSRATS INNTAL

Hilscher bleibt Vorsitzender

Der neue Vorstand des Erzbischöflichen Dekanatsrates Inntal auf einen Blick. re

Die Pfarrgemeinderatswahlen in den 21 Pfarrgemeinden und Kuratien des Erzbischöflichen Dekanats Inntal sind vorüber, und so lud Alfred Hilscher, Vorsitzender Dekanatsrat Inntal, die Delegierten aus den Pfarrgemeinden zur Frühjahrsvollversammlung und konstituierenden Sitzung nach Kirchdorf ein.

Raubling – Nach dem von Dekan Pfarrer Helmut Kraus zelebrierten Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Ursula trafen sich die Delegierten aus den örtlichen Pfarrgemeinderäten im Pfarrheim. „Sie, liebe Pfarrgemeinderäte, haben sich entschieden, Ihre Stimme für Gott und die Welt zu erheben. Dafür möchte ich Ihnen heute meinen aufrichtigen Dank aussprechen.“ Gerade in einer Gesellschaft der zunehmenden Individualisierung und der Beschleunigung hätten sich die neuen Pfarrgemeinderäte entschlossen, sich für die „christliche Sache“ in der Pfarrgemeinde einzusetzen. Hilscher: „Mit Ihrem Engagement, Ihren Fähigkeiten und Talenten halten Sie die Kirche Jesu Christi lebendig und wirken positiv in die Gesellschaft hinein.“

Die Delegierten und Gäste erhielten nun einen Einblick in Wort und Bild über die Arbeit, Veranstaltungen und Ereignisse im Dekanat Inntal: 50 Jahre Katholikenräte, 1971 die erste Pfarrgemeinderatswahl. Pfarrer Sebastian Lipp aus Rosenheim, Martin Rosenberger aus Großholzhausen und Alfred Hilscher als Moderator brachten diese Vergangenheit mit viel Spannung und auch Heiterkeit der Vollversammlung nahe.

Die Aufgabe als Wahlleiter übernahm Alfred Repsys mit seinem Wahlvorstand aus Großholzhausen. Nachdem für die Dauer der Amtsperiode des Dekanatsrats noch zwei Frauen und zwei Männer berufen worden waren, konnte die Wahl des Vorstandes sehr zügig durchgeführt werden.

Bei der Abstimmung votierte die Vollversammlung einstimmig für Alfred Hilscher aus Großholzhausen als Dekanatsratsvorsitzenden. Als stellvertretende Vorsitzende stehen ihm zukünftig Andrea Fischer aus Riedering und Katharina Antretter aus Großholzhausen zur Seite. Zum Schriftführer wurde Roman Postel aus Degerndorf gewählt. Zu Delegierten in den Kreiskatholikenrat Rosenheim wurden Katharina Steindlmüller aus Thans au und Prof. Dr. Martin Leider aus Höhenmoos gewählt, sowie Andrea Fischer zur Delegierten in den Diözesanrat.

Als Beisitzer im Dekanatsrat fungieren künftig Andreas Mädler aus Raubling für die Rumänienhilfe des Dekanats und Sebastian Unterseher aus Flintsbach als Dekanatsmusikpfleger. Mit einem Blumengruß verabschiedete Alfred Hilscher die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder.

Michael Bayer, Geschäftsführer des Diözesanrats Region Süd, informierte aus der Regionskonferenz Süd und von der Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats in Rosenheim sowie über viele Termine für Weiterbildungen der Pfarrgemeinderäte und Veranstaltungen.

Andreas Mädler folgte mit einem Überblick sowie Sachstand der Rumänienhilfe der Caritas in Lipova. „Ich denke, Aufbruch und Veränderung kann durchaus auch etwas Positives bewirken und es braucht auch hier seine Zeit, bis die Scheu des Neuen und Unbekannten überwunden ist.“

Es sei wichtig, die untere Ebene vor Ort zu stärken. Die Pfarreien vor Ort seien als Oasen, als Tankstellen notwendig, um immer wieder Kraft aus der Frohen Botschaft Jesu Christi schöpfen zu können, so Alfred Hilscher zum Schluss.

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