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Nutzung des angrenzenden Baugebiets aber noch offen

Im Herzen von Schechen soll ein Nahversorgungszentrum entstehen

Wo derzeit der Sportplatz liegt, soll bald ein Nahversorgungszentrum entstehen.
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Wo derzeit der Sportplatz liegt, soll bald ein Nahversorgungszentrum entstehen.
  • VonKatharina Heinz
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Im Zentrum von Schechen soll ein Nahversorgungszentrum mit Vollsortimenter und Apotheke entstehen. Das Vorhaben stand auf der Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung und wurde von den Gemeindevertretern begrüßt. Diskutiert wurde aber, wie ein angrenzendes Baugebiet gestaltet werden soll: Als Gewerbegebiet, Mischgebiet, Wohngebiet – oder doch ganz anders?

Schechen – Insgesamt geht es um eine Grundstücksfläche von 30.700 Quadratmetern zwischen der Rosenheimer Straße und den Bahnschienen. Derzeit befindet sich dort ein Sportplatz, der demnächst an den nördlichen Ortsrand von Schechen verlegt werden soll. Die Grundstücke befinden sich im Eigentum der Gemeinde, wie Bürgermeister Stefan Adam (CSU) berichtete. Im nördlichen Bereich, angrenzend zur Rosenheimer Straße, sind auf rund 7700 Quadratmetern ein Lebensmittelmarkt und eine Apotheke vorgesehen. Im südlichen Teil des Grundstücks soll der gemeindliche Naturkindergarten untergebracht werden, der derzeit übergangsweise im Tannenweg eingerichtet wurde.

Verhandlungen mit Investor

Was den Nahversorger angeht, befindet sich die Gemeinde derzeit in Verhandlungen mit einem Investor. Laut aktuellem Stand könnte die Verkaufsfläche etwa doppelt so groß werden, wie der derzeitige Supermarkt am Ortsrand zur B15. Ob dieser Edeka verlegt wird und der Betreiber am neuen Standort weitermacht, ist derzeit noch unklar.

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Aus den Gesprächen mit dem Investor berichtet der Bürgermeister, dass auch ein Bäcker mit Sonntagsöffnungszeiten vorgesehen sei. Auf dem Parkplatz sind demnach auch Parkplätze mit E-Ladesäulen geplant.

Während die Verwaltung schon relativ konkrete Vorstellungen zur Gestaltung des nördlichen und südlichen Bereichs hat, ist sie sich bei der Fläche dazwischen noch unschlüssig. Die Gemeinde berichtete aber von vermehrten Nachfragen nach kleineren Gewerbeflächen, sodass man über eine „Pufferzone“ zwischen dem Wohngebiet und dem Nahversorgungszentrum nachdenke.

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„Wir haben Flächen für große Betriebe, aber kaum etwas für kleinere Firmen wie Handwerker“, so Bürgermeister Adam. Vorstellen könne sich die Verwaltung eine Art eingeschränktes Gewerbegebiet. Einem Mischgebiet stand das Gremium kritisch gegenüber, weil dort Konflikte zwischen Wohn- und Gewerbebetreibern vorprogrammiert seien.

Städteplaner soll Vorschläge erarbeiten

Florian Zeller (CSU) wünschte sich ein Wohngebiet. „Ich höre öfter von dem Problem, dass Leute aus der Gemeinde keine Bauflächen bekommen, wenn sie den Kriterien von einem Einheimischenmodell nicht entsprechen“, sagte er. Außerdem könnte durch den Verkauf solcher Grundstücke der Sportheim-Neubau mitfinanziert werden.

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Den Vorschlag von Andreas Rausch (CSU) und Stephan Dialler (Parteifreie Bürger) fanden auch die anderen Gemeinderatsmitglieder gut: Ein Städteplaner soll verschiedene Varianten ausarbeiten und dann soll darüber entschieden werden. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, einen qualifizierten Bebauungsplan mit dem Titel „An der Rosenheimer Straße“ aufzustellen.

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