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Nato-Beitritt: Türkei macht Weg für Finnland und Schweden frei - und soll dafür „ernste Gewinne“ erhalten

Ministerin äußert sich vielsagend

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Mehrere Haushaltspläne für Kindergarten und Schulen

Hauptausschuss Stephanskirchen: Mehr Geld für Mensabetrieb an der Otfried-Preußler-Schule

Damit die Mensa in der Otfried-Preußler-Grund- und Mittelschule in Stephanskirchen keine Defizite macht, muss die Gemeinde helfen.
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Damit die Mensa in der Otfried-Preußler-Grund- und Mittelschule in Stephanskirchen keine Defizite macht, muss die Gemeinde helfen.
  • Alexandra Schöne
    VonAlexandra Schöne
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Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses haben für mehrere Einrichtungen und Projekte in der Gemeinde einstimmig Haushaltspläne verabschiedet.

Stephanskirchen – In Haushaltsplänen wird festgelegt, wie viel Geld die Gemeinde beisteuern muss, damit die Einrichtungen defizitfrei bewirtschaftet werden können. Im Falle des Kindergartens Regenbogen beläuft sich diese Summe auf 67 894 Euro. Die höheren ungedeckten Kosten hängen laut Verwaltung unter anderem damit zusammen, dass aufgrund der Pandemie die Buchungszeiten der Eltern für ihre Kinder schwanken, die Personalkosten aber gleich bleiben. Mitarbeiter zu entlassen sei aber auch nicht möglich, da die Betreuung gesichert werden müsse und aktuell sowieso Personalmangel auf dem Markt herrsche.

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Auch für die Jugendsozialarbeit an der Otfried-Preußler-Grund- und Mittelschule (OPS) Stephanskirche n und an der Grundschule Schloßberg muss die Gemeinde ungedeckte Kosten übernehmen. An der OPS gibt es laut Bürgermeister Karl Mair (Parteifreie Bürger) seit 20 Jahren Jugendsozialarbeit, an der Grundschule seit rund zwei Jahren. Die Gemeinde arbeitet dabei mit der Diakonie zusammen.

Diakonie betreibt Mensa an der Mittelschule

Für die Leistungen an der OPS fehlen 44 488 Euro an gedeckten Kosten. An der Grundschule sind es 24 003 Euro. Wie viel davon die Gemeinde am Ende genau zahlen muss, kann laut Verwaltung erst durch den Jahresabschluss ermittelt werden.

Die Haushaltspläne für die Mittagsbetreuungen an den Schulen in Schloßberg und Stephanskirchen schließen ebenfalls mit ungedeckten Kosten ab. In Schloßberg beläuft sich die Summe auf 36 912 Euro. Im vergangenen Jahr waren 30 394 Euro angesetzt. In Stephanskirchen sind es 23 000 Euro mehr als in Schloßberg (59 031 Euro). Damit liegt der Posten um rund 2000 Euro über dem Vorjahresniveau. Wie hoch der Aufwand für die Gemeinde wird, zeigt ebenfalls der Jahresabschluss.

Pandemie machen Planungen schwer

Für den Betrieb der Mensa an der OPS, deren Träger die Diakonie ist, ergibt sich ein Defizit von 30 555 Euro. Doch im vergangenen Juli hatte der Gemeinderat beschlossen, dass die Gemeinde ungedeckte Kosten nur bis zu 25 000 Euro übernehmen würde. „Die Diakonie bemüht sich, die kommunalen Kosten zu reduzieren“, sagte Mair in der Hauptausschusssitzung. Doch die Pandemie und und die „unplanbaren“ Auswirkungen auf den Schulbetrieb machten es den Verantwortlichen schwer, die Versorgung zu planen. Deshalb erklärte sich der Hauptausschuss bereit, 2022 den höheren Kosten zuzustimmen.

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In der Vergangenheit wurden immer wieder Stimmen laut, die regionaleres und ökologisches Essen in der Mensa forderten. Aktuell gebe es hinsichtlich der Qualität der Verpflegung aber keine Beschwerden, sagte Mair.

Von Öko-Modellregion beraten lassen

Kämmerer Philipp Brück habe jedoch mit der Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein Kontakt aufgenommen, um Informationen zu Alternativeangeboten einzuholen. In dem Projekt vernetzen sich Direktvermarkter und landwirtschaftliche Produzenten aus acht Gemeinden in der Region Rosenheim. Christine Wallisch (Parteifreie Bürger) regte dazu an, sich auf alle Fälle von den Verantwortlichen der Öko-Modellregion beraten zu lassen.

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Ðie Mitglieder des Haupt-schusses haben alle Haushaltspläne einstimmig angenommen.

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