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LESERFORUM

Handeln statt Feilschen

Zu den Berichten „Staatsregierung bringt Kommunen in unmögliche Position“ und „Andere reden, Prutting handelt“ (Lokalteil):

Wir alle müssen nun schon rund eineinhalb Jahre mit dem Coronavirus in unserem Alltag umgehen. Das Virus ist da und wird auch nicht mehr verschwinden. Am Anfang der Pandemie war es notwendig, die älteren vulnerablen Gruppen zu schützen. Durch die Impfung hat sich hier der Schutz deutlich verbessert, sodass nun hauptsächlich die jüngere Bevölkerungsgruppe (Kinder) schutzlos dem Virus gegenübersteht. Das ist die Realität, der sich auch unsere Kommunen jeden Tag stellen müssen. Die Gemeinde Prutting hat beim Thema Luftreinigungsgeräte gehandelt und – wie man dem Artikel „Andere reden, Prutting handelt“ entnehmen kann – durchaus zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Prutting ist hier nur ein Beispiel. Einige andere Kommunen haben entsprechend agiert (beispielsweise Erding). In diesem Kontext verstehe ich die Aussagen des Kreisvorsitzenden des bayrischen Gemeindetages Herrn Fessler nicht. Die „fachliche“ Einschätzung, dass Luftfilter nicht so wirken wie erhofft, kann ich nicht teilen. Mir sind diverse wissenschaftliche Veröffentlichungen bekannt, die die Wirkung von Luftfiltern eindeutig belegen. Das heißt, auf das Wesentliche reduziert, bleibt nur das Argument Kosten übrig. Hier stellt sich mir dann die Frage, was ist den Gemeinden, die bis jetzt noch nicht gehandelt haben, der Schutz ihrer Kinder wert? Sollte nicht jeder Euro investiert werden, der zur Verhinderung einer Ausbreitung von SARS-CoV-2 in Kindergärten und Schulen, insbesondere im Herbst und Winter, eingesetzt werden kann? Die Gemeinde Prutting hat gehandelt, andere Gemeinden diskutieren und feilschen noch und lassen wertvolle Zeit ungenutzt verstreichen … winter is coming.

Dr. Jan Hoffmann

Schechen

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