Grundlagen für die Erweiterung geschaffen

30 Zimmer mehr wollen die Betreiber des Leonhardihofes für pflegebedürftige Senioren anbieten. Der Gemeinderat ebnete jetzt den Weg dafür. Wüstinger und Rickert

Stephanskirchen – 20 Frauen und Männer seien es etwa pro Jahr, die sie abweisen müssten, sagte die Heimleitung des Leonhardihofes schon 2017 im Gemeinderat.

Deutlich mehr Bedarf als Pflegeplätze gebe es, obwohl das Heim schon ausschließlich Stephanskirchener Bürger aufnehme. Mit der Ausweisung des Baugebeites „Tulpenweg“ soll sich dieser Zustand nun ändern (wir berichteten mehrfach).

SondergebietAltenpflege

In der Sitzung des Gemeinderates ging es um den Aufstellungsbeschluss für das „Sondergebiet Altenpflege“ am Tulpenweg und die um die Anerkennung des Planentwurfs. Der Gemeinderat hatte den Betreibern des Altenheimes dieses bereits im Dezember in Aussicht gestellt, sollten diese die Planungskosten übernehmen. Mittlerweile konnte laut Bauverwaltung ein entsprechender Vertrag abgeschlossen werden.

Auf drei Stockwerken sollen in der Erweiterung des Leonhardihofes 30 Zimmer entstehen. Ein eingeschossiger Bau soll beide Heimteile verbinden. Die dafür notwendige Parzelle des Baugebietes wurde vom Architekturbüro Wüstinger und Rickert in die Bebauungsplanänderung einbezogen, einige geringfügige Änderungen der Abstandsflächen auch.

Da es sich beim Tulpenweg um einen Bebauungsplan der Innenentwicklung handelt, kann die Änderung im beschleunigten Verfahren durchgezogen werden. Der Entwurf der Bebauungsplanänderung dient auch zur Beteiligung der Bürger und wird im Rathaus zur Einsicht aufgelegt. Dem stimmte der Rat diskussionslos und einmütig zu. syl

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