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Gemeinderat will Entwicklungskonzept

Grünes Licht für die „grüne Mitte“ von Großkarolinenfeld

Die Karolinenkirche, eines der wichtigsten Gebäude in der Ortsmitte, soll bei der Ortsentwicklung mehr in den Mittelpunkt gerückt werden, den ihr gebührenden Freiraum erhalten.
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Die Karolinenkirche, eines der wichtigsten Gebäude in der Ortsmitte, soll bei der Ortsentwicklung mehr in den Mittelpunkt gerückt werden, den ihr gebührenden Freiraum erhalten.
  • Sylvia Hampel
    VonSylvia Hampel
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Die historische Keimzelle des Ortes soll aufgewertet werden. Da ist sich der Gemeinderat Großkarolinenfeld schon eine Weile weitgehend einig. Nach einer letzten Vorberatung soll nun noch in diesem Jahr der Startschuss fallen.

Großkarolinenfeld – Stadtplaner Till Fischer war im Oktober zu einer Feinuntersuchung der „grünen Mitte“ mit Vertretern der Regierung von Oberbayern in Großkarolinenfeld und dazu per Videokonferenz zur jüngsten Gemeinderatssitzung zugeschaltet.

Historische Keimzelle zwischen den Kirchen

Fischer wies auf die Bedeutung der Fläche zwischen Karolinenkirche und Heiligblut bis hinunter zu den Bahngleisen für das Ortsbild hin und auch auf die Bedeutung des Karolinenplatzes und seiner Umgebung für den innerörtlichen Verkehr.

Von der historischen Keimzelle sehe man im Sommer nicht viel, so Fischer, weil die Karolinenkirche auf ihrer Westseite völlig eingewachsen sei und ohnehin kein ihr gebührendes direktes freies Umfeld habe. Auf der anderen Seite sei der große Asphaltsee vor Heiligblut nicht attraktiv, zumal er gerne als Parkplatz missbrauch werde. „Es ist zwar einiges an Mobiliar in der grünen Mitte vorhanden, aber ein echtes Konzept gibt es nicht“, so sein Fazit.

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Die Karolinenkirche müsse auch optisch die ihr angemessene Bedeutung bekommen, Kriegerdenkmal und Maibaum sollten gerne in der Fläche bleiben, auch wenn man über den Standort des Maibaums diskutieren könne. Bürgermeister Bernd Fessler (parteilos) hatte Fischer die Idee einiger Großkarolinefelder weitergegeben, dass es doch gut wäre, für Veranstaltungen im Freien in der grünen Mitte zumindest ein Dach als Wetterschutz zu haben. Das ließe sich laut Fischer problemlos unterbringen.

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Den geplanten Bau des evangelischen Kindergartens südlich der Kirche sah er eher positiv, denn in dessen Umfeld gebe es dann mehr genutzte und gestaltete Grünfläche. Und die Stichstraße zur Erschließung des Kindergartens von Süden falle nicht negativ auf, weil sie sich am unteren Ende des abfallenden Geländes befände. Was dem Stadtplaner gut gefiel: „Die zentrale Fläche in Großkarolinenfeld ist eine Fläche der gelebten Ökumene.“

Arbeitsgrundlage für Entwicklungskonzept

Fessler verwies darauf, dass das Ergebnis der Feinuntersuchung nicht in Stein gemeißelt sei. Aber es sei eine sehr gute Arbeitsgrundlage.

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Der Bürgermeister erinnerte daran, dass es ein Entwicklungskonzept für die Gemeinde von Mitte der 90er Jahre gebe. Das sei aber mittlerweile in etlichen Teilen überholt. Er halte es für sinnvoll, so Fessler, auch mit Blick auf den Brenner-Nordzulauf, jetzt ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) in Angriff zu nehmen.

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Das sahen die Gemeinderäte offensichtlich genauso, denn sie stimmten einmütig dafür, dass Fischers Entwurf mit der Städtebauförderung bei der Regierung von Oberbayern abgestimmt werden soll, beide Kirchen seien einzubinden. In der nächsten Sitzung des Gemeinderates könnte dann die Feinuntersuchung endgültig beschlossen werden.

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