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Großkarolinenfeld trauert um Josef Kleinmeier: Eine Integrationsfigur

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Die Großkarolinenfelder mussten sich in diesen Tagen von einem echten Original, Josef Kleinmeier, verabschieden. Der Graffi Sepp, wie er im Volksmund genannt wurde, starb mit 84 Jahren.

Großkarolinenfeld – Josef Kleinmeier aus Großkarolinenfeld ist verstorben. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er, 1937 geboren, in Tattenhausen.

1959 heiratete er in der evangelischen Kirche in Großkarolinenfeld seine Frau Kathi, weil die katholische Kirche renoviert wurde. Ab 1961 wohnte er als weithin bekannter „Kübelmaurer“ dann mit Kathi und fünf Töchtern in Großkarolinenfeld im selbst gebauten Haus an der Max-Josef-Straße.

Josef Kleinmeier engagierte sich Jahrzehnte lang im Gemeinderat

24 Jahre lang war er im Gemeinderat für die CSU, als ein Mensch, dem es nicht so sehr auf äußere Formen und noch weniger auf Bürokratie ankam. Er versuchte immer, den Menschen mit seinen Entscheidungen gerecht zu werden.

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Ehrenmitglied bei der Feuerwehr

Nach vielen Jahren als Vorsitzender wurde er von der Feuerwehr zum Ehrenmitglied ernannt.

Aber auch die Kirche als Pfarrgemeinderatsmitglied und die Sportvereine unterstützte er, obwohl er selbst kein Sportler war, in unzähligen Stunden bei Baumaßnahmen mit seinem handwerklichen Talent.

Die Gemeinde hat eine Integrationsfigur mit großem sozialen und konstruktiven Engagement und viel Humor verloren.

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