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FÖRDERVEREIN KAROLINENKIRCHE GEGRÜNDET

Großkarolinenfeld: „Ein anständiges Gotteshaus“ wird 200

Aus der Videokonferenz die Vorstandschaft (von links nach rechts) oben: Ingrid Wörndl, Pfarrer Dr. Richard Graupner, Walter Vogl (2. Vorstand); Mitte: Jörg Gottfriedens (1. Vorstand), Manfred Jäger, Jörg Lugel; unten: Yvonne Schmidbauer (Schriftführerin), Sophia Huber und Michael Baldauf (Schatzmeister)
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Aus der Videokonferenz die Vorstandschaft (von links nach rechts) oben: Ingrid Wörndl, Pfarrer Dr. Richard Graupner, Walter Vogl (2. Vorstand); Mitte: Jörg Gottfriedens (1. Vorstand), Manfred Jäger, Jörg Lugel; unten: Yvonne Schmidbauer (Schriftführerin), Sophia Huber und Michael Baldauf (Schatzmeister)

Die älteste evangelische Kirche Altbayerns, die Karolinenkirche, wird nächstes Jahr 200 Jahre alt. Zu diesem Jubiläum soll die im klassizistischen Stil erbaute Kirche im Zentrum von Großkarolinenfeld im neuen Glanz erstrahlen. Ein per Videokonferenz gegründeter Förderverein will dazu beitragen.

Großkarolinenfeld – Um die nötige Generalsanierung im Umfang von 1,25 Millionen Euro zu finanzieren, lud Pfarrer Dr.Richard GraupnerChristen aus Großkarolinenfeld und Umgebung zur Gründung eines Fördervereins ein. Coronabedingt fand diese Veranstaltung als Videokonferenz statt. Mit dem Verein soll die Grundlage gelegt werden, das einzigartige Baudenkmal Karolinenkirche in Zukunft zu erhalten.

Ort des Glaubens, der Kultur und Begegnung

Neben ihrer Bedeutung für den Gottesdienst und den persönlichen Glauben ist die Karolinenkirche ein Ort der Kultur und Begegnung von Bürgerinnen und Bürgern. Dieses Anliegen will der Verein stärken und bringt das in seinem Motto zum Ausdruck: „Kunst. Kultur. Begegnungen wagen“

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In der Präambel der Satzung heißt es „Von Beginn an ist ihre Geschichte durchzogen von einem festen Band ökumenischer Beziehungen. Heute ist dieser klare und offene Raum ein Ort des Glaubens, des Lebens und der Begegnungen. Durch kulturelle Angebote, insbesondere Musik und zeitgenössische Kunst, zieht er über Ortsgrenzen hinaus viele Menschen an“. Vereinszweck ist die finanzielle Unterstützung baulicher Maßnahmen an der Karolinenkirche sowie die Förderung des kulturellen und religiösen Lebens in und um die Karolinenkirche.

Die evangelische Karolinenkirche, erbaut im Jahr 1822 im Zentrum von Großkarolinenfeld.

Virtuelle Gründungsversammlung

Spontan nahmen 30 evangelische und katholische Christen aus Großkarolinenfeld und Umgebung virtuell an dieser Gründungsversammlung teil. Sogar der Münchner Kirchenmusikdirektor Michael Grill, Sohn eines ehemaligen Pfarrers von Großkarolinenfeld, der auf der Barockorgel der Karolinenkirche seine musikalische Laufbahn begann, war bei der Gründungsversammlung dabei.

Der Vorstand des Fördervereins

Unter der Wahlleitung von Christian Baumann wurde im Laufe der Versammlung zum ersten Vorsitzenden Jörg Gottfriedsen, zum zweiten Vorsitzenden Walter Vogl, Schriftführerin Yvonne Schmidbauer, Schatzmeister Michael Baldauf und als Beisitzer Ingrid Wörndl, Manfred Jäger und Sophia Huber, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates gewählt.

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Revisoren sind Sylvia Kuhlen und Beate Liebhardt . Siegfried Strehle, der Vorsitzende des TuS, steht beratend zur Verfügung. Der Vorstandschaft gehört neben Pfarrer Dr. Graupner noch Jörg Laugel vom Kirchenvorstand an.

Gemeinnützigkeit soll folgen

Der Mitgliedsbeitrag wurde flexibel gestaltet: je nach Wahl 60 Euro, 120 Euro oder je nach Wunsch auch eine andere Summe. Der Verein wird ins Vereinsregister eingetragen. Auch die Gemeinnützigkeit werde man beantragen. Neue Mitglieder sind willkommen. Mitgliedsanträge können über die neue Homepage www.karolinenkirche.de abgerufen werden.

Brief der Namenspatin

Bei der Einweihung der Kirche am 13. Oktober 1822 verlas Pfarrer Tretzel den Brief der Königin Karoline von Bayern: „Ich habe mit wahrem Anteil vernommen, dass die protestantische Gemeinde Großkarolinenfeld nunmehr im Besitze eines anständigen Gotteshauses gekommen ist und genehmige gern die Bitte der Gemeinde, dass diese Kirche meinen Namen erhalte, womit ich verbleibe denselben wohlgeneigte Caroline“.

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