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Käuferandrang in Kiefersfelden

Großer Shopping-Samstag der Tiroler vor dem Lockdown

Parkplätze vor dem DrogeriemarktRossmann waren am Samstag Mangelware. Dabei waren bayerische Autokennzeichen erkennbar in der Minderheit. Es dominierten Tiroler Nummernschilder.
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Parkplätze vor dem Drogeriemarkt Rossmann waren am Samstag (20. November) Mangelware. Dabei waren bayerische Autokennzeichen erkennbar in der Minderheit. Es dominierten Tiroler Nummernschilder.
  • VonRoland Schmidt
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Seit Montag (22. November) ist ein Grenzübertritt nur noch bei Vorliegen gewichtiger Gründe, wie Arztbesuch und Berufsausübung, erlaubt. Ansonsten gilt bei den Tirolern für zwanzig Tage „Hausarrest“. Den Samstag nutzten viele Tiroler noch einmal, um in Deutschland einzukaufen

Kiefersfelden „Eigentlich wollte ich erst in der nächsten Woche über die Grenze fahren, um beim Rossmann einzukaufen. Aber so muss ich die letzte Gelegenheit bis zum 12. Dezember nutzen“, meinte Edeltraud R. aus Ebbs. Damit war sie nicht allein. Herta F. aus Langkampfen: „Ich hatte die Einkaufsliste für Weihnachten eigentlich noch gar nicht fertig. Jetzt bin ich gezwungen, nach Bauchgefühl einzukaufen.“ (Die Frauen wollten ihre Nachnamen lieber nicht nennen.)

Weil offenbar viele Grenzgänger vorsichtshalber ihre Einkäufe vorverlegten, war der Drogeriemarkt in Kiefersfelden, der nur wenige Hundert Meter von der Grenze zu Tirol entfernt ist, regelrecht gestürmt worden. Seit Montag ist ein Grenzübertritt nur noch bei Vorliegen gewichtiger Gründe, wie Arztbesuch und Berufsausübung, erlaubt. Ansonsten gilt bei den Tirolern für zwanzig Tage „Hausarrest“.

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Darüber, ob sie die rigorosen Einschränkungen in Österreich für gut oder schlecht hielten, wollten sich die Tiroler lieber nicht konkret äußern, aber eines hörte man oft: „Ich hätte nie geglaubt, dass wir so einen Lockdown noch einmal erleben. Wir dachten, das hätten wir hinter uns.“

roc

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