Brannenburg: Spenden- und Werbeaktion läuft auf Hochtouren

Große Hilfsbereitschaft für Sozialwerk

Degerndorf/Brannenburg/Flintsbach - Der groß angelegte Spendenaufruf und die Werbeaktion zur Gewinnung von Mitgliedern und Sponsoren sind sehr gut angelaufen. Dies war das Zwischenresümee der Strategiebesprechung des Christlichen Sozialwerks Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach (CSW). Erster Vorsitzender und Flintsbachs Erster Bürgermeister, Wolfgang Berthaler, stellte dabei fest, dass bisher 23 000 Euro Spenden eingegangen sind. Auch der Mitgliederaufruf sei erfolgreich, bis jetzt hätten sich 50 neue Interessenten gemeldet, sodass sich der Gesamtbestand des Sozialwerks auf 750 Mitgliedschaften erhöht hat. Auch die Bemühungen um Sponsoren, hauptsächlich aus der Geschäftswelt zeigt laut Berthaler "eine sehr gute Entwicklung", konnte doch das Jahresabrufvolumen auf bisher 12 000 Euro gesteigert werden.

"Insgesamt zeigt sich, dass die Bevölkerung und Firmen von Brannenburg und Flintsbach voll hinter ihrem Sozialwerk stehen", meinte Erster Vorsitzender Wolfgang Berthaler und rief weiter dazu auf, in den Bemühungen nicht nachzulassen. Das persönliche Zustellen der Informations- und Spendenbriefe durch die beiden Vorstände Berthaler und Brannenburgs Bürgermeister Mathias Lederer sowie durch den Verwaltungsrat und Mitarbeiter des Sozialwerks habe auch persönliche Gespräche ermöglicht, um das Gesamtanliegen zu erörtern. Trotzdem sei noch weitere Aufklärungsarbeit nötig.

Um das Sozialwerk zukunftsfest zu machen, ist neben der kontinuierlichen Entwicklung der originären Pflege- und Sozialaufgaben, auch der Aufbau des Versorgungsnetzes "Betreutes Wohnen zuhause - Dahoam is Dahoam" - und die Tagespflege (wäre die einzige Einrichtung im Inntal) zu organisieren. Der für das Jahr 2011 geplante Umzug des Sozialwerks in das gut geeignete Klostergebäude von Flintsbach (wir berichteten) schafft die Voraussetzungen hierfür.

Bemühungen um Zuschüsse

Nach Schätzung wird eine Investitionssumme von 500 000 Euro benötigt. Derzeit laufen umfangreiche Bemühungen um Zuschüsse in die, unter vielen anderen, auch die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer eingebunden ist. Fest steht aber heute bereits, dass nur durch einen hohen Mitgliederbestand und einen großen Förderkreis, verbunden mit Spenden, das wichtige Ziel erreichbar ist, hieß es.

"Wir sind bisher immer mit der Zeit gegangen und haben das Sozialwerk auf höchstem fachlichem Niveau gehalten", stellte Berthaler ergänzend fest. "Damit ist es gelungen die pflegerische und soziale Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Dies vor allem nach dem Leitbild, für jede betroffene Person da zu sein und dies ohne wirtschaftliche Ausgrenzung." Das Sozialwerk nehme so von den Gemeinden hohen Verantwortungsdruck im sozialen und pflegerischen Bereich.

Damit dies auch zukünftig möglich ist, sind weitere Spenden auf die Konten der Sparkasse Brannenburg sowie der Raiffeisenbank Brannenburg willkommen. Auch weitere Mitgliedschaften beim Sozialwerk sind nötig, so Berthaler.

Aufnahme- und Förderanträge können beim Christlichen Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach, Rosenheimer Straße 9, 83098 Brannenburg, unter der Telefonnummer 0 80 34/43 83 oder per E-Mail unter der Adresse pdl@pflegefueralle.de angefordert werden.

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