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BRÜCKENKUNDGEBUNG AN DER GRENZE

Demo für offene Grenzen in Oberaudorf trotz kleinem Zwischenfall friedlich verlaufen

In Oberaudorf wurde am Sonntag, 14. März, gegen die derzeitigen Corona-Maßnahmen demonstriert.
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In Oberaudorf wurde am Sonntag, 14. März, gegen die derzeitigen Corona-Maßnahmen demonstriert.

Am Sonntagnachmittag fand auf der St2093 zwischen Oberaudorf und Niederndorf eine Demonstration gegen die geltenden Corona-Maßnahmen statt.

Update, 16.35 Uhr - Demo für offene Grenzen in Oberaudorf trotz kleinem Zwischenfall friedlich verlaufen

Die Demonstration ist bis auf einen kleinen Zwischenfall friedlich verlaufen. Beamte der Polizei wollten einen der Redner, den ehemaligen Polizeibeamten Karl Hilz, von der Bühne holen, woraufhin es zu einer Auseinandersetzung kam.

Die Veranstalter betonten per Lautsprecherdurchsage immer wieder „bitte keine Gewalt.“ Hilz bekomme laut Stefan Sonntag, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, eine Anzeige. Genauere Details konnte die Polizei unserer Reporterin vor Ort nicht nennen.

300 Teilnehmer waren auf der Brücke zum benachbarten Tirol, wo ebenfalls eine Demonstration stattfand, anwesend. Auf dem Festplatz in Oberaudorf fand eine weitere Kundgebung für diejenigen, die nicht mehr auf die Brücke durften, statt.

Dem gegenüber waren laut Sonntag 400 Beamten im Einsatz. Die Anzahl sei nach Aussage des Pressesprechers so gewählt worden, weil nicht abzuschätzen war, wie viele Demonstranten kommen werden

Update, 14.36 Uhr - Video: Demo für freie Grenzen in Oberaudorf

Update, 14. März, 14.20 Uhr - 300 Menschen auf Grenzbrücke

Die Demo auf der Brücke in Oberaudorf zum österreichischen Niederndorf wird in Kürze eröffnet. Aufgrund von technischen Problemen verzögert sich der Beginn ein wenig, wie die Veranstalter per Lautsprecherdurchsage mitteilten. 

Auf der Brücke wurde die Teilnehmerzahl im Vorfeld von den Behörden auf 300 begrenzt. Die Anzahl wurde bereits kurz vor der Eröffnung erreicht. Die anderen Demonstranten müssen sich auf dem Festplatz in Oberaudorf versammeln. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort.

Die Teilnehmer haben sich friedlich versammelt, einige haben Schilder und Transparente dabei. Für Menschen, die von der Maskenpflicht befreit sind, wurde ein Sitzbereich vor der Bühne eingerichtet.

Vorbericht:

Oberaudorf – Das Landratsamt hat die Brückenkundgebung, die am Sonntag, 14. März, stattfinden soll, nun offiziell genehmigt. Von 14 bis 16 Uhr kann auf der Staatsstraße 2093, unmittelbar vor der Innbrücke, eine ortsfeste Demonstration abgehalten werden, erklärt Sprecher Michael Fischer. Die Teilnehmerzahl wurde auf 300 beschränkt.

Sollten mehr Teilnehmer kommen, sei mit dem Festplatz in Oberaudorf ein zweiter Versammlungsort bestimmt worden. „Zwischen den Teilnehmern muss ein Mindestabstand von zwei Metern gewahrt werden. Ausgenommen sind Personen aus einem gemeinsamen Hausstand“, so Fischer.

Für Personen mit einer Maskenbefreiung werde ein Bereich zum Sitzen eingerichtet. Die Verteilung von Flyern und sonstigen Handreichungen sei untersagt. Erlaubt sei hingegen eine Auslage an den Infoständen.

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Ab 12.30 Uhr dürfe aufgebaut werden, bis 17 Uhr müssen alle Abbauarbeiten erledigt sein. Eine Stunde vor Beginn der Demo bis zu deren Ende gelte auf dem gesamten Gelände Maskenpflicht. Nur die Versammlungsleitung und die Redner dürfen bei Durchsagen und Redebeiträgen die Masken abnehmen.

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Auf der Tiroler Straße (Staatsstraße 2093) muss laut Fischer eine Fahrbahn in Fahrtrichtung Österreich frei bleiben, damit Krankentransporte, Rettungsdienst und Feuerwehr frei passieren können. Auch die Zu-, Ab- und Durchgänge an den Versammlungsplätzen müssen freigehalten werden. „Die Ordner müssen durchgehend eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen“, weist Fischer darauf hin. (bfo)

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