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Eheversprechen in der Kirche erneuert

Glückliche Paare in Schnaitsee: „Zur Liebe gehört die Gewissheit, dass ma zsammg’hern“

Diakon Konrad Maier segnete den Ehebund von Agnes und Georg Fill aus Waldhausen. Unterforsthuber
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Diakon Konrad Maier segnete den Ehebund von Agnes und Georg Fill aus Waldhausen. Unterforsthuber
  • VonJosef Unterforsthuber
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Einige Paare aus den Pfarreien St. Leonhard, Waldhausen und Schnaitsee, die heuer ein rundes Ehejubiläum feiern konnten, haben in der Pfarrkirche in Schnaitsee ihr Eheversprechen erneuert und ihren langjährigen Bund segnen lassen. „Woaßt as no wias oganga is?“, fragte sie Diakon Konrad Maier.

Schnaitsee – Das Schnaitseer Gotteshaus war im Rahmen der derzeitigen Corona-Regelungen gefüllt. Viele Ehepaare aus den Pfarreien St. Leonhard, Waldhausen und Schnaitsee, die heuer ein rundes Jubiläum feiern, waren in die Pfarrkirche gekommen um ihr Eheversprechen zu erneuern und um ihren Bund segnen zu lassen. Pfarrer Mario Friedl und Diakon Konrad Maier hatten bei der Segnung der Paare auch ein persönliches Gratulationswort für die Jubilare. Dazu gab es Rosen die von Adelheid Lutzenberger und Maria Steckermeier verteilt wurden.

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Ab der Silbernen Hochzeit waren alle Jubelpaare im Fünfjahresrhythmus zur kirchlichen Feier geladen. Bereits seit 64 Jahren sind Anna und Lorenz Westermeier und seit 62 Jahren Luise und Sepp Karrer verheiratet. Der Pfarrer freute sich, dass so viele Paare zur Erinnerung an den Tag des Ja-Wortes und um den kirchlichen Segen ihres Bundes gekommen waren.

Pfarrer Mario Friedl segnete den Ehebund der Schnaitseer Kirchenpflegerin Elisabeth mit Sepp Heiß. Von Adelheid Lutzenberger gab es eine Rose dazu.

Diakon Maier erläuterte die Bedeutungen der Jubiläen. „Silber heißt, dass sich die Ehe bewährt hat, die Perlenhochzeit beweist, dass sich viele Ehejahre (30) aneinandergereiht haben, Leinwand nach 35 Jahren ist unzerreißbar, Rubin heißt nach 40 Jahren, dass die Liebe anhält, Messing nach 45 Jahren bedeutet, dass sich Glanz auf die Ehe gelegt hat und die Goldene Hochzeit, beweist, dass die Ehe wie Gold allem standgehalten hat.“

In der Lesung durch Maria Steckermeier hieß es, dass jeder, der liebt, von Gott stammt und dass Gott die Liebe ist. In den Worten an die Paare stellte Maier die Erinnerung in den Vordergrund: „Woaßt as no wias oganga is? Wia ma gspiert ham, dass do mehra ist? Und wia ma de Gewissheit kriagt ham, dass ma zamg´hern.“

Gemeinsam beteten die Ehejubilare in der Schnaitseer Pfarrkirche.

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Bei der Gabenbereitung brachten Jubilare Rosen als Zeichen der Liebe, das Brot als Zeichen für alles was zum Leben gebraucht wird, eine Kerze, die das Licht füreinander bedeutet, aber auch einen Stein für alles Schwere im Leben an den Altar.

Im gemeinsamen Dankgebet hieß es: „Du hast uns bewahrt in der Treue und in der Liebe zueinander. Du hast uns getragen in guten und schweren Tagen.“ Zum Abschluss des beeindruckenden Gottesdienstes sangen alle Jubilare zusammen das „Großer Gott wir loben Dich“.

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