Die Genehmigung für die Quelle Zaisering ist abgelaufen: Wie kann die kommunale Wasserversorgung für die Zukunft gesichert werden?

Die Genehmigung für die Quelle Zaisering ist abgelaufen: Wie kann die kommunale Wasserversorgung für die Zukunft gesichert werden? Unrecht: Wasser ist ein sehr wichtiges Gut.

Wichtig ist aber auch, dass Wasser ein bezahlbares Gut bleibt. Die jetzige Lösung Wasserbeschaffungsverband ist kostenneutral. Für die Zukunft muss abgewogen werden, ob viel Geld in die bestehende Quelle investiert wird oder ob die Neufassung einer Quelle langfristig besser ist. Nachbargemeinden sind auch auf der Suche nach neuen Wasserreservoirs. Hier gilt es, gleiche Interessen gegebenenfalls gemeinsam zu lösen, um entsprechende Reserven für eine autarke Wasserversorgung zu sichern.

Leitmanstetter: Die Sicherung der Wasserversorgung ist eines der zentralen, die Zukunft betreffenden Themen. Das Ergebnis der rechtlichen Prüfung unserer derzeitigen Wasserentnahme aus der kommunalen Quelle Zaisering bleibt abzuwarten. Der Erschließung eines neuen Brunnens dürfen wir uns nicht verweigern. Letztendlich ist die Wasserversorgung eine der Pflichtaufgaben einer Kommune. Trinkwasser, das im Gemeindegebiet gewonnen wird, ist langfristig zweifelsohne die sinnvollste Versorgungsmöglichkeit.

Oberberger: Ziel muss es sein, die eigenständige, gemeindliche Wasserversorgung langfristig zu sichern. Um bei einer Schließung der Quelle durch das Landratsamt vorübergehend die Wasserversorgung aufrechtzuerhalten und damit anstehende Entwicklungen wie die Bautätigkeiten nicht zu blockieren, muss vorläufig das Wasser von den umliegenden Versorgern zugekauft werden. Es müssen aber zeitgleich in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt Lösungsmöglichkeiten für den Erhalt der gemeindlichen Quelle ausgearbeitet werden.

Graf: Durch den WBV und die Zusammenschlüsse mit Söchtenau und Schonstett ist die Wasserversorgung unserer Gemeinde grundsätzlich gesichert. Auf das für uns kostengünstige und hochwertige Wasser aus der Quelle Zaisering werden wir trotzdem nicht verzichten. Die Quelle und die Anlagen müssen als strategische Reserve vorgehalten und erhalten bleiben. Für die Zukunft müssen wir uns mit den Anliegergemeinden zusammenschließen und gemeinsam eine Wasserversorgung aufbauen, die uns eine unabhängige, sichere Versorgung garantiert.

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