Samerberg: „Gemeinsamen Nenner“ für Bebauungsplan Obereck gefunden

Samerberg − Einen Schritt weiter ist die Gemeinde Samerberg beim Verfahren für den Bebauungsplan Obereck.

Nach erneuten Gesprächen mit Grundanliegern und Antragstellern berichteten Bürgermeister Georg Huber und Peter Rubeck vom Planungsbüro Strasser in der jüngsten Gemeinderatssitzung über den aktuellen Stand und stellten zwei alternative Entwürfe für das weitere Verfahren vor.

Gemeinderat stimmt für die „große Lösung“

Die „Kleine Lösung“ umfasst fünf Bauparzellen für Einheimische, bei der „Großen Lösung“ werden drei weitere Baugrundstücke in den Geltungsbereich aufgenommen. Eine Mehrheit der Gemeinderäte (9:5 Stimmen) entschied sich nach längerer Abwägung der Argumente für die „Große Lösung“.

Angesichts der schwierigen Ausgangssituation sei dies ein „gemeinsamer Nenner“, der eine behutsame Bauentwicklung am südlichen Ortsrand möglich mache, und gleichzeitig möglichst viele Interessen der Fachbehörden und Anlieger berücksichtige, so kommentierte Bürgermeister Georg Huber das Votum.

Baulücken vermeiden

Mit dem vergrößerten Geltungsbereich habe die Gemeinde die Steuerungsmöglichkeit in der Hand und man könne vermeiden, dass unkontrollierbare Baulücken entstehen, hieß es weiter im Gremium.

Auf allen Baugrundstücken wolle man je zwei Wohneinheiten zulassen. Das Planwerk werde nun erneut ausgelegt, um die Bürger und Fachbehörden zu beteiligen, so Planer Peter Rubeck.

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