Gemeinderat soll Konzept für Hochwasserschutz in Neubeuern erarbeiten

Neubeuern –.

Der Markt Neubeuern war in Sachen Hochwasserschutz bei den Starkregenereignissen im August weitestgehend gut aufgestellt. Die Investition in das Regenrückhaltebecken in Pinswang habe sich gelohnt, so die Ausschussmitglieder. Es konnte dadurch viel Schaden von der Gemeinde abgehalten werden. Einzig im Bereich Holzham/Au habe es Überflutungen von landwirtschaftlichen Flächen gegeben, hieß es. Aus diesem Grund haben Bürgermeister Christoph Schneider (Unabhängige Neubeurer) und sein Stellvertreter, der Zweite Bürgermeister Wolfgang Sattelberger (CSU), beim Ingenieurbüro Aquasoli Erkundigungen eingeholt, was man dort verbessern könnte.

In der jüngsten Sitzung des Dorfentwicklungsausschusses stellte Dr. Florian Pfleger von Aquasoli ein integrales Hochwasserschutzkonzept, bestehend aus einem Hochwasserschutz- und Rückhaltekonzept und einem Konzept zum kommunalen Sturzflut-Risikomanagement, vor.

Durch das Förderprogramm des Freistaats Bayern für kommunale Gewässer und für kommunale Starkregenvorsorge erhalte die Kommune eine Förderung von 75 Prozent für die Ingenieurleistungen. Die Erstellung eines Konzeptes würde ein Jahr dauern und beinhalte die Untersuchung des gesamten Einzugsgebietes, also den Gewässersystemen sowie der Gefährdung durch Überschwemmungsgebiete, Schutz- und Rückhaltemaßnahmen, Gewässerausbaumaßnahmen innerorts, ökologische Aufwertung und dezentrale Maßnahmen in der Fläche.

Dr. Pfleger schlug vor, ein Hochwasserschutzkonzept für den Bereich Holzham/Au aufstellen zu lassen. In diesem Bereich würden sich mehrere kleinere Nebengewässer, wie der Holzhamer Bach oder der Sollacher Bach, bündeln.

Der Ausschuss hat dem Gemeinderat einstimmig empfohlen, ein integrales Hochwasserschutzkonzept erarbeiten zu lassen. eri

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