Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Einstimmige Entlastung erteilt

Gemeinderat Riedering genehmigt die Jahresrechnung 2020

Im Vermögenshaushalt der Gemeinde Riedering wurden im vergangenen Jahr 116.275 Euro mehr durch den Verkauf von Grundstücken erlöst.
+
Im Vermögenshaushalt der Gemeinde Riedering wurden im vergangenen Jahr 116.275 Euro mehr durch den Verkauf von Grundstücken erlöst.
  • VonElisabeth Kirchner
    schließen

Einstimmig stellten die Gemeinderäte Riederings in ihrer jüngsten Sitzung die Jahresrechnung 2020 fest, und ebenso einmütig wurden auch Bürgermeister Christoph Vodermaier (FWG) und die Verwaltung entlastet.

Riedering – Zuvor hatte Dr. Georg Kasberger (CSU) namens des Rechnungsprüfungsausschusses (RPA) das Ergebnis der örtlichen Rechnungsprüfung bekannt gegeben. Er wies darauf hin, dass er zusammen mit seinen Kollegen Robert Langzauner (WUS), Matthias Pummerer (FWG) und Josef Lindner (BWGN) besonderen Augenmerk auf den Fahrzeugbedarf des gemeindlichen Bauhofs gelegt hätte.

Ein wichtiger Prüfpunkt war auch die Einhaltung der Haushaltssatzung und des Haushaltsplans. Es lagen nur wenige erhebliche Haushaltsüberschreitungen vor, die aber „plausibel“ seien und „für die die nachträglichen Beschlüsse des Gemeinderats vorliegen“. Kasberger erinnerte an die noch ausstehende Überprüfung der Mietverträge gemeindeeigener Wohnungen, hier sei seit 2004 keine Anpassung mehr erfolgt.

Abrechnung soll beschleunigt werden

Die Erhebung der Kanal-Herstellungsbeiträge erfolgte mit erheblichem zeitlichen Verzug, im Jahr 2020 wurden erst die aus 2017 fälligen Beträge abgerechnet. Der RPA mahnte an, die Abrechnung zu beschleunigen. Was den Fahrzeugbedarf des gemeindlichen Bauhofs betrifft, regte der RPA an, vor Beschaffung eines weiteren Autos zunächst die Möglichkeiten einer flexibleren Nutzung der bestehenden Fahrzeuge auszuschöpfen. Zusammenfassend kam der Rechnungsprüfungsausschuss zu dem Ergebnis, so Kasberger, dass die Verwaltungstätigkeit den haushaltsrechtlichen Vorgaben entspreche.

Kämmerer Wolfgang Eberle wiederholte dann einige Zahlen aus der Jahresrechnung, die er schon im September vergangenen Jahres vorgestellt hatte. So schließt der Gesamthaushalt mit 16,263 Millionen Euro ab, ein Plus von 2,331 Millionen Euro gegenüber dem Haushaltsansatz. Trotz des niedrigen Ansatzes im Hinblick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie wurden bei den Gewerbesteuereinnahmen knapp 72.000 Euro weniger eingenommen. Mehreinnahmen von jeweils knapp über 110.000 Euro konnten bei der Einkommensteuer- und Umsatzsteuerbeteiligung verzeichnet werden und bei den bereinigten Ausgaben (ohne Zuführungen und internen Verrechnungen) wurden 274.836 Euro weniger benötigt als geplant. Damit konnte im Verwaltungshaushalt eine fast viermal so hohe Zuführung erwirtschaftet werden.

Weitere Artikel und Nachrichten aus dem Rosenheimer Land finden Sie hier.

Knapp zwei Millionen Euro wurden an den Vermögenshaushalt zugeführt, rechnete der Kämmerer weiter vor. Im Vermögenshaushalt wurden 473.264 Euro mehr an Zuweisungen für den Hochwasserschutz und 116.275 Euro mehr durch Verkäufe von Grundstücken erlöst. Bei den Baumaßnahmen wurden zudem über eine halbe Million Euro weniger ausgegeben.

Eine neue Höchstmarke wurde bei den Ausgaben erreicht: Mit über 2,9 Millionen Euro war die Kreisumlage 2020 der bisher höchste an den Landkreis Rosenheim abzuführende Betrag. Durch die erhaltene pandemiebedingte Sonderzuwendung wurden letztlich 911.826 Euro der allgemeinen Rücklage zugeführt. Zudem konnte auf die Kreditaufnahme verzichtet werden.

Ohne weitere Nachfragen stellte der Gemeinderat die Jahresrechnung fest. Die Entlastung übernahm dann die Stellvertretende Bürgermeisterin Marianne Loferer. Auch hier erging der Beschluss einstimmig.

Mehr zum Thema

Kommentare