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AUS DEM GEMEINDERAT OBERAUDORF

Gemeinderat Oberaudorf hat einstimmig Wirtschafts- und Finanzplan der Gemeindewerke verabschiedet

  • Barbara Forster
    VonBarbara Forster
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In der jüngsten Gemeinderatssitzung segnete das Gremium den Wirtschaftsplan der Gemeindewerke Oberaudorf sowie den Finanzplan 2022 bis 2024 jeweils einstimmig ab. Zuvor waren die Pläne im Werk- und Abwasserausschuss vorberaten worden.

Oberaudorf – Geschäftsleiter Florian Seebacher verlas in der Sitzung die Eckdaten. Beim Erfolgsplan sei das Gesamtergebnis der Gemeindewerke besonders durch den Betriebszweig E-Werk geprägt. Die Stromabsatzmenge ist aufgrund der Corona-Krise 2020 um 3,75 Prozent zurückgegangen und in den ersten drei Monaten im Jahr 2021 um gut vier Prozent. Nach den vorläufigen Zahlen sank der Gewinn der Stromsparte auf knapp 40 000 Euro – 2019 hatte der Überschuss noch rund 85 500 Euro betragen. Für 2020 rechnen die Gemeindewerke sogar mit einem Verlust von 54 500 Euro.

„Das ist eine spürbare Größe für uns. Das tut uns auch weh“, erklärte Hubert Paul auf Nachfrage der OVB-Heimatzeitungen. Aufgrund der Pandemie wurden die Mengenprognosen deshalb vorsichtig angesetzt: minus zwei Prozent gegenüber 2020.

Lesen Sie auch: Gemeinderat Oberaudorf verabschiedet Haushalt für 2021 einstimmig

Im Wasserwerk verzeichneten die Gemeindewerke 2020 wegen der neu festgelegten Verbrauchsgebühren einen Gewinn. 2020 ging der Wasserabsatz trotz der Pandemie im Jahr 2019 um 1,6 Prozent zurück, was Paul als „relativ moderat“ bezeichnet.

Konstante Werte zeigen sich auch bei den Erträgen durch die Beteiligungen am Wasserkraftwerk Mühbach, an der INNergie GmbH, an der KOS Energie GmbH sowie der Hocheck Bergbahnen.

Für 2021 sei im Erfolgsplan ein Gewinn von 76 500 Euro einkalkuliert, sagte Seebacher in der Sitzung. 2021 und in den Folgejahren stünden größere Investitionen an, etwa die Sanierung von Trinkwasser-Hochbehältern, die Verlegung des Brunnens in der Mühlau, die Erneuerung von schadhaften Wasserleitungen, die Erneuerung von Trafostationen sowie der Rückbau von Freileitungen. Die vorhandenen Finanzmittel würden den Bedarf für die Investitionen decken und seien in den kommenden Jahren auch für größere Maßnahmen vorgesehen.

Die erfreuliche Nachricht: Für 2021 seien keine Kreditaufnahmen nötig, ebenso wenig wie für die Folgejahre. Die Gemeindewerke seien schuldenfrei, erklärte Seebacher.

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