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GRÜNES LICHT

Gemeinde Riedering unterstützt Sportplatz-Ausbau mit einem Zuschuss von 40 Prozent

Wenn die Zusagen für die Förderungen des Bayerischen Landessportverbands und des Bundesumweltministeriums eingegangen sind, sollen ab 1. August an den Sportstätten des SV Riedering umgebaut werden.
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Wenn die Zusagen für die Förderungen des Bayerischen Landessportverbands und des Bundesumweltministeriums eingegangen sind, sollen ab 1. August an den Sportstätten des SV Riedering umgebaut werden.
  • VonElisabeth Kirchner
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Der Antrag des SV Riedering, seine Sportstätten aus- und umzubauen, wird von der Gemeinde finanziell unterstützt. Dies wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung mit 18:0 Stimmen vom Gremium beschlossen.

Riedering – Johann Loferer, Jugendwart beim SV Riedering, hatte dazu eine Präsentation vorbereitet, in der er die vier Maßnahmen – Flutlicht Trainingsplatz, Flutlicht Hauptplatz, Gerätehütte Trainingsplatz und Bewässerung – nicht nur mit sportlichen Argumenten, sondern auch finanziell mit exakt ausgearbeiteten Kostenschätzungen begründete.

Mit Experten gesprochen

Schon im Vorfeld habe sich der SV Riedering bei anderen Vereinen umgesehen, mit Experten gesprochen, Fördermöglichkeiten beim Bayerischen Landessportverband (BLSV) und Bundesumweltministerium (BMU) bezüglich Fördervoraussetzungen und Förderrichtlinien eruiert und Kostenangebote eingeholt. Der SV Riedering habe schon die Förderanträge gestellt, für eine Förderung müsse der SV Riedering unter anderem einen 25-jährigen Pachtvertrag und eine aktive Jugendarbeit nachweisen.

Der SV hoffe, am 1. August mit den Umbau- und Ausbaumaßnahmen beginnen zu können. Loferer betonte, dass sich der SV Riedering selbst finanziell stark beteiligen werde und auch viel Eigenleistung miteinbringen wolle. Er erinnerte in dem Zusammenhang an die Renovierung des Sportheims, das der SV eigenständig gestemmt habe. Weiter ging Loferer dann auf die Einzelmaßnahmen ein: Am Trainingsplatz soll die bestehende Flutlichtanlage auf LED umgestellt und am Hauptplatz die Flutlichtanlage umgerüstet und verlegt werden.

Pluspunkte seien die verbesserte Beleuchtung beim Training und der An- und Abfahrt von der Hauptstraße zum Platz sowie die Umweltfreundlichkeit.

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Insgesamt gebe es für die beiden Maßnahmen eine Förderquote von 75 Prozent, wobei sich der BLSV mit insgesamt 40 Prozent und das BMU mit 35 Prozent beteiligen.

Gesamtkosten von 100.000n Euro

Auf die Gemeinde kämen dann – abzüglich des Eigenanteils des SV – bei gut 100 .000 Euro Gesamtkosten für die Flutlichtanlagen knapp 10.000 Euro an Kosten zu. Die beiden Gerätehütten an Haupt- und Trainingsplatz sollen im Zuge der Maßnahmen auch an- und umgebaut werden.

Förderungen und Eigenleistung von über 400 Arbeitsstunden für die zwei Hütten miteingerechnet, würde der gemeindliche Anteil knapp 9.000 Euro ausmachen. Größter Posten sei die Bewässerungsanlage. Bisher werde mehrmals täglich ein Sprinkler eingesetzt, Leitungswasser werde hier also in hohem, unkontrolliertem Maß verbraucht. Dies wolle man mit einem 240 Kubikmeter großen Wasserspeicher, gespeist aus Dachflächen- und Hangwasser, abstellen.

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Die Bewässerung an sich werde über Sensoren gesteuert. Inklusive Aushub, Dachflächenanschlüssen und Bewässerungsanlage käme der Wasserspeicher auf knapp 78.000 Euro. Abzüglich der Förderungen und der Eigenleistung beziehungsweise -anteil ergeben sich für die Gemeinde Kosten von 18.712 Euro.

Alles in allem kämen auf die Gemeinde damit Kosten in Höhe von 37.434 Euro zu. Michael Richter (FW) begrüßte das Gesamtprojekt, das sei alles sehr zukunftsorientiert. Er beantragte, den Förderanteil der Gemeinde auf 40.000 Euro zu erhöhen. Josef Bergmann (BWGN) befand den Antrag „super“ und lobte das Engagement des SV. Sebastian Hamberger (WSU) hakte nach, ob ein offenes Wasserbecken nicht günstiger käme. Das ja, so der SV-Abgeordnete, aber schon allein die Haftungs-Frage ließe dies nicht zu.

Richard Mühlbauer (FBP) wandte ein, dass die Dichtigkeit ein Problem beim Wasserspeicher werden könne. Josef Loferer (FW) befürwortete den Antrag. Der hohe Eigenanteil sei zwar ambitioniert, aber der SV werde das schon stemmen.

Maximal 40.000 Euro

Bürgermeister Christoph Vodermaier (FW) stellte den Beschlussvorschlag vor. Und dieser lautete, dem SV Riedering einen gemeindlichen Zuschuss von 40 Prozent der nicht durch andere Förderungen gedeckten Kosten, maximal jedoch insgesamt 40 000 Euro zu gewähren. Dem SV Riedering wird zudem ein Pachtvertrag über die Sportplatzfläche mit einer Laufzeit von mindestens 25 Jahren in Aussicht gestellt, sofern der Grundstückseigentümer den Pachtvertrag mit der Gemeinde entsprechend verlängert. Diesem Vorschlag folgte das Gremium ohne Gegenstimme.

Der SV Riedering:

Der SV Riedering 1963 e.V. hat derzeit 1140 Mitglieder, davon 387 Kinder und Jugendliche. Die Abteilung Fußball hat 495 Mitglieder, darunter 153 aktive Fußballer und Fußballerinnen, 88 Kinder und Jugendliche sowie 65 Erwachsene. Für die A bis D-Jugend besteht eine Spielgemeinschaft mit dem SV Söllhuben. Zwei Herrenmannschaften und acht Jugendmannschaften sind gemeldet. Neben der Abteilung Fussball bietet der SV Riedering auch Tischtennis (mit Erfolgen bis in die Bayernliga), Ski, Gymnastik und Gesundheit an.

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