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Kiefersfelden hätte Interesse an weiteren Kita-Plätzen

Gemeinde muss Antrag auf Nutzungsänderung zu einer Kinderbetreuungsstätte ablehnen

Die Garderobe gibt über den Besucherstatus des Kindergartens St. Martin Auskunft, nahezu alle Plätze sind belegt.
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Die Garderobe gibt über den Besucherstatus des Kindergartens St. Martin Auskunft, nahezu alle Plätze sind belegt.
  • VonFranz Hoffmann
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Trotz einer allgemein positiven Grundstimmung bei den Gemeinderäten Kiefersfelden, wurde das Einvernehmen zu einem „Antrag auf Nutzungsänderung eines ursprünglichen Austragshauses zu einer Mini-Kita“ mit acht Gegenstimmen nicht erteilt, drei Räte waren dafür.

Kiefersfelden – Schon bei der Vorstellung des Tagesordnungspunktes zeigte Bürgermeister Hajo Gruber (UW) „viel Sympathie für dieses Ansinnen und wir haben ja auch großes Interesse an weiteren Kita-Plätzen“. Doch die aktuelle „Wegesituation auf dem Gebiet spricht im Moment leider nicht für den Antragsteller“, so Gruber weiter. Auf dem zur Diskussion stehenden Areal am Nußlberg besitzt die Gemeinde ein Geh- und Fahrtrecht, das direkt durch die geplante, eingezäunte Außenspielfläche der Mini-Kita verläuft.

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Dieses Recht ist für die Gemeinde nicht so ohne Weiteres aufzugeben, da es der Öffentlichkeit die Nutzung des Weges zum einen für Wanderungen auf den Nußlberg sichert, zum anderen finden dort „seit ewigen Zeiten“ regelmäßig Prozessionen zur Wallfahrts- und Gnadenkapelle „Zur Schmerzhaften Mutter Gottes“ und Messen statt.

Bei regem Besucherverkehr auf den Wallfahrtsberg vor allem in den Sommermonaten wären dann Konfliktsituationen und eine Gefährdung der spielenden Kinder nicht grundsätzlich auszuschließen. „In verschiedenen Gesprächen mit dem Antragsteller haben wir bisher noch keinen Konsens gefunden“, so der Rathauschef, „aber wir hoffen, dass sich das noch ändert.“ Doch bis dahin ist das gemeindliche Einvernehmen zu der geplanten Nutzungsänderung nicht möglich. „Aber wir sind überzeugt, dass wir hier schnell auf einen gemeinsamen Nenner kommen“, schaute der Bürgermeister positiv in die Zukunft.

314 Kinder sind in gemeindlichen Einrichtungen

Aktuell stellt sich die Kita-Situation in der Inntalgemeinde, die Träger aller Einrichtungen ist, so dar: In der Kieferer Kinderburg werden 75 Schulkinder von der ersten bis zur vierten Klasse betreut. Das Angebot umfasst Schulkind- mit Hausaufgaben- und Ferienbetreuung. Der Kindergarten St. Martin ist der Größte und in ihm werden 125 Kinder betreut. Das dortige Angebot bezieht sich auf Kinderbetreuung von drei bis sechs Jahren, mit einer Integrationsgruppe, Vorschulkindern und Waldpädagogik. Insgesamt 78 Kinder werden in den Kindergärten „St. Barbara“ und „St. Peter“ versorgt. Das Angebot beinhaltet die Betreuung von drei- bis sechsjährigen Kindern sowie die Vorschulkinder. Die Kinderkrippe „Kleiner Drache“ wird von 36 Kindern im Alter von ein bis drei Jahren gesucht.

Insgesamt gehen aktuell 314 Kinder in die gemeindlichen Einrichtungen, betreut werden sie dabei von 56 Beschäftigten. Die Gesamtkosten aller Einrichtungen im vergangenen Jahr beliefen sich auf insgesamt gut 2,32 Millionen Euro, wobei sich die Einnahmen auf 1,35 Millionen Euro summierten. Zu Buche schlägt damit ein von der Gemeinde zu stemmendes Gesamtdefizit von knapp 970.000 Euro.

/AN

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