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AUS DEM GEMEINDERAT KIEFERSFELDEN

Gemeinde Kiefersfelden verabschiedet einstimmig Haushalt für 2020

Der Gesamtetat des Vermögenshaushalts beläuft sich auf etwa 3,969 Euro. Bei den Einnahmen spielten die Zuführung vom Verwaltungshaushalt sowie Zuschüsse und Zuwendungen eine wichtige Rolle.Klinger
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Der Gesamtetat des Vermögenshaushalts beläuft sich auf etwa 3,969 Euro. Bei den Einnahmen spielten die Zuführung vom Verwaltungshaushalt sowie Zuschüsse und Zuwendungen eine wichtige Rolle.
  • VonFranz Hoffmann
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Weniger Schulden, mehr Rücklagen: Die Gemeinde Kiefersfelden hat in seiner jüngsten Sitzung den Haushalt 2020 verabschiedet. Und trotz Corona sei das Jahresergebnis laut Kämmerer Sebastian Senftleben „durchaus überraschend und vor allem positiv“ ausgefallen.

Kiefersfelden – Trotz Corona und seinen wirtschaftlichen Auswirkungen legte Kämmerer Sebastian Senftleben in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Kiefersfelden eine zufriedenstellende Jahresrechnung 2020 vor, die einstimmig verabschiedet wurde. „Durchaus überraschend und vor allem positiv“ sei das Jahresergebnis in den Augen von Senftleben gewesen.

„Und alle angedachten Maßnahmen konnten ohne Neuverschuldung finanziert werden“, zog er Bilanz. Die Schulden konnten weiter getilgt und die gemeindlichen Rücklagen aufgestockt werden. Einen Ausblick auf 2021 gab es nicht. Weil eine Prognose, wie Senftleben sagte, „schwierig, wenn nicht sogar unmöglich“ sei.

Gesamtvolumen von 19,6 Millionen Euro

Die Eckdaten des umfangreichen Zahlenwerks weisen ein Gesamtvolumen von knapp 19,6 Millionen Euro auf. Davon verteilen sich auf den Verwaltungshaushalt gut 15,6 Millionen und auf den Vermögenshaushalt fast vier Millionen Euro, dem vom Verwaltungshaushalt 2,245 Millionen Euro zugeführt werden konnten.

Auch die Rücklagen wurden um etwas mehr als 400.000 Euro aufgestockt – auf nunmehr gut 4,518 Millionen Euro. Zugleich verringerte sich der Schuldenstand der Gemeinde um weitere 459.000 Euro auf 4,186 Millionen Euro und die pro Kopf-Verschuldung auf 611 Euro.

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Die Einnahmen des Verwaltungshaushalts verteilen sich auf Steuern und Zuweisungen in Höhe von 10,441 Millionen Euro, resultierend hauptsächlich aus Grund- und Gewerbesteuer, Einkommenssteuerbeteiligung und den Schüsselzuweisungen.

Aus Verwaltung und Betrieb erwirtschaftete die Kommune insgesamt 4,515 Millionen Euro, die sich weitgehend auf Zuweisungen von Bund und Land, Gebühren, Mieten und Pachten sowie Erstattungen verteilten. Kalkulatorische Einnahmen, Konzessionsabgaben und Mahngebühren summierten sich bei den Finanzeinnahmen auf weitere 672.000 Euro.

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Bei den Ausgaben fielen 4,762 Millionen Euro auf die Personalkosten, die aber noch von den Finanzausgaben wie Kreisumlage und Zuführungen getoppt wurden und sich auf 6,150 Millionen Euro belaufen. Für den Sach- und Betriebsaufwand wurden 4,150 Millionen Euro bereitgestellt – überwiegend für Gebäude- und Grundstücksunterhalt, Schülerbeförderung sowie Steuern und Versicherungen. Letztlich waren auch Zuschüsse und Zuweisungen, beispielsweise an Vereine, Kindergärten und soziale Einrichtungen mit 567.000 Euro abschließend eingerechnet.

Im Vermögenshaushalt, der einen Gesamtetat von circa 3,969 Millionen Euro erreichte, spielten bei den Einnahmen die Zuführung vom Verwaltungshaushalt sowie die Zuwendungen und Zuschüsse die entscheidende Rolle. Der Rest verteilte sich auf Rücklagenentnahme, Beiträge und Umschuldung.

Baumaßnahmen schlugen zu Buche

Bei den Ausgaben schlugen die durchgeführten Baumaßnahmen kräftig zu Buche. Auch die Tilgungsleistungen sowie eine Rücklagenzuführung waren nicht zu vernachlässigen. Die Sanierung der Schulturnhalle verschlang über eine halbe Million Euro und das Planungsverfahren für das neue Feuerwehrhaus kostete die Gemeinde über 151 .000 Euro.

Weitere wichtige Investitionen in Klärwerk und Schulanlage, allgemeine Straßenbaumaßnahmen und Sanierungen summierten sich nochmals auf etwa 915.000 Euro.

Trotz der Menge an Zahlen und Fakten behielt das Gremium den Durchblick und sprach sich ohne Ausnahme für die Annahme der Jahresrechnung 2020 aus.

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