Gemeinde bald offiziell „fahrradfreundlich“?

Stephanskirchen – Die Gemeinde war in der Region die erste, die einen ehrenamtlichen Beauftragten für den Fahrradverkehr installierte, Frank Wiens übernahm diese Aufgabe im Sommer 2019.

Mitglied in der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern“ ist Stephanskirchen bisher nicht. Bayernweit haben sich in diesem Netzwerk 77 Landkreise, Städte und Gemeinden zusammengetan. Sie tauschen regelmäßig Erfahrungen aus, informieren über lokale Projekte. Aus dem Landkreis Rosenheim gehören bisher Kolbermoor und Bruckmühl dem Netzwerk an.

Auch in Stephanskirchen wird mit einem Vereinsbeitritt geliebäugelt. Ziel wäre die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“, dazu ist unter anderem die Erstellung eines Radwegekonzeptes nötig. Wie Verwaltungsleiter Georg Plankl mitteilte, wäre der zuständige Mitarbeiter der Stadtverwaltung Kolbermoor bereit, im Umwelt- und Verkehrsausschuss der Gemeinde Stephanskirchen über die Kolbermoorer Erfahrungen zu berichten. Bei Gefallen könnte in der Sitzung im Oktober dann auch über den Vereinsbeitritt entschieden werden. syl

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