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Bürgermeister in Verlegenheit

Gelungene Premiere auf der Theaterbühne in Stephanskirchen

Die Mitwirkenden des Stücks freuen sich über ihren wohlverdienten Applaus.
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Die Mitwirkenden des Stücks freuen sich über ihren wohlverdienten Applaus.
  • VonPeter Schlecker
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Ein glückliches Händchen bewies Regisseur Bernhard Stanek mit der Auswahl des Dreiakters „Links, Rechts, Gradaus“ von Werner Asam. Es schien den Schauspielern der Theatergemeinschaft Stephanskirchen auf den Leib geschneidert zu sein.

Stephanskirchen – Die Geschichte spielt in der Prinzregentenzeit und Ähnlichkeiten der Handlung zum Heute sind durchaus beabsichtigt. Am Ort des Geschehens regiert die Zentrumspartei unangefochten mit absoluter Mehrheit. Doch bei jeder Wahl gibt es eine sozialdemokratische Stimme. Natürlich ist bekannt, wer der Unverbesserliche ist. Nun ist der alte Querkopf beerdigt und damit das Problem aus der Welt geschafft. So hofft man zumindest.

Geheimnis aus längst vergangenen Tagen

Doch bei seiner Hinterlassenschaft findet sich ein Brief, der Bürgermeister Singhammer (Rudi Durst) in arge Verlegenheit bringt. Soll er doch das Ergebnis eines Seitensprungs seiner „Mahm“ ((Irmgard Bickel) mit dem Alten sein. Dieser verlangt in dem Brief, dass Singhammer an seiner Stelle künftig die „rote“ Stimme abgibt. Als bei der nächsten Wahl statt eines lupenreinem Ergebnisses, doch wieder eine sozialdemokratische Stimme auftaucht, beginnt die Gerüchteküche zu brodeln. Zeugen wollen den Notar Holzinger (Christian Ladner) am Grab des Verstorbenen gesehen haben. Empört stellt dieser den Bürgermeister zur Rede, der daraufhin gesteht und seinen Rücktritt anbietet.

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Durch den Skandal platzt jedoch die Verlobung seiner Tochter Eleonore (Veronika Sinnesbichler) mit dem Apotheker Dr. Joseph Held (Raphael Opperer). Doch Peter Hauensteiner (Wast Lechner), Beauftragter der Zentrumspartei in München, bringt unerwartet eine Wende.

Es bleibt also spannend in der Kleinstadtpolitik mit „Links, Rechts, Gradaus“.

/IPH

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