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Geld für mehr Personaleinsatz

155 Kinder werden derzeit im Raublinger Raupennest betreut. Unser Bild zeigt stellvertretende Einrichtungsleiterin Yvonne Hasner mit einigen ihrer Schützlinge.
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155 Kinder werden derzeit im Raublinger Raupennest betreut. Unser Bild zeigt stellvertretende Einrichtungsleiterin Yvonne Hasner mit einigen ihrer Schützlinge.

Raubling - Ohne Gegenstimme hat der Raublinger Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung einer Erhöhung des Personaleinsatzes in den Kindertagesstätten Sonnenblume und Pusteblume sowie im Kinder- und Jugendhaus Raupennest zugestimmt.

Kämmerer Dieter Mini rechnet mit jährlichen Mehrkosten von rund 14000 Euro.

Als "sauber begründet" bezeichnete Bürgermeister Olaf Kalsperger die Wünsche der jeweiligen Betreuungseinrichtungen, die schriftlich an die Gemeinde herangetragen worden waren. Die geringste Anhebung der Stundenzahl wird im Kindergarten Sonnenblume erforderlich. Weil sich dort die Zeiten für die Einnahme des Mittagessens geändert haben, wird die tägliche Arbeitszeit einer Kinderpflegerin von sieben auf 7,5 Stunden erhöht.

Acht Wochenstunden mehr fallen künftig für die Betreuung der Kinder an, die im Kindergarten Pusteblume untergebracht sind. Diese Änderung geht mit einer ganzen Reihe von Verschiebungen einher, gegen die das Gremium keine Einwände erhob. Die Kindergarten-Leitung reduziert ihre wöchentliche Arbeitszeit von 40 auf 34 Stunden, eine Kinderpflegerin von 38,5 auf 32,5 Stunden. Um diese Zeiten und die fehlenden Fachkraft-Stunden auszugleichen, soll eine Erzieherin eingestellt werden. Auf die Einstellung einer auf 400-Euro-Basis arbeitenden Kraft, die bereits genehmigt war, wird verzichtet.

Um den Ansturm auf das Kinder- und Jugendhaus Raupennest bewältigen zu können, wurde vom Gemeinderat darüber hinaus ein personeller Mehreinsatz von 18 Wochenstunden gebilligt. Die Leitung des Hauses führte eine Reihe von Gründen für den Bedarf an, unter anderem Umstrukturierungen, Personalwechsel und die Schwangerschaft einer Mitarbeiterin, die mit einem Beschäftigungsverbot verbunden ist.

In dem Haus werden laut Gemeindeverwaltung derzeit 155 Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren betreut. Die Einrichtung hat von 7 bis 18 Uhr geöffnet. Unter anderem werden zwei Hausaufgaben-Gruppen mit jeweils 27 Kindern betreut. Zirka 100 Mittagessen werden täglich zwischen 11.45 und 14 Uhr in fünf Gruppen ausgegeben. Außerdem werden Kinder beaufsichtigt, die nicht zu Mittag essen, und pro Hortgruppe werden zirka 24 Kinder in dieser Einrichtung betreut.

Dass eine solch deutliche Erhöhung der Wochenstunden erforderlich wird, hat nach Auskunft des Rathaus-chefs vor allem auch mit der großen Nachfrage nach Hortplätzen zu tun. "Wir müssen das Raupennest unterstützen, damit wir die Hortkinder auch künftig dort unterbringen können", sagte der Bürgermeister und zeigte sich dankbar dafür, dass die Leiterin der Einrichtung auch in problematischen Situationen immer eine Lösung für die Aufnahme von Kindern finde.

Angelika Artmann (CSU) warf angesichts der großen Nachfrage nach Hortplätzen die Überlegung in den Raum, ob ein verstärkter Einsatz von Tagesmüttern Entlastung schaffen könnte. Kämmerer Dieter Mini konnte ihr berichten, dass die Gemeinde auch die Tätigkeit solcher Tagesmütter fördere. In der Regel würden aber nur wenige Kinder pro Jahr von Tagesmüttern betreut.

Norbert Kotter/Oberbayerisches Volksblatt

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