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Nachricht ruft beim Bürgermeister Freude hervor

Geld für behindertengerechten Bahnsteig ist jetzt da

Großkarolinenfeld - Eine erfreuliche Nachricht konnte CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig jetzt dem Großkarolinenfelder Bürgermeister Bernd Fessler überbringen. Der Bahnhof in Großkarolinenfeld erhält endlich einen behindertengerechten Bahnsteig. Schon seit Jahren verhandelt die Gemeinde mit der Deutschen Bahn über diese Maßnahme. Doch jeder Versuch, die Bahn von der Notwendigkeit einer solchen Baumaßnahme zu überzeugen, scheiterte bisher.

Nach Information von Ludwig hat der Haushaltausschuss des Deutschen Bundestages die Bahn auf der Projektliste mit insgesamt 529 000 Euro - aufgeteilt auf zwei Jahre - berücksichtigt. "Mit diesen Mitteln soll unter anderem unser Bahnsteig auf der Nordseite saniert und behindertengerecht gestaltet werden. Bis jetzt ist ein behindertengerechter Einstieg in Richtung München nicht möglich", so Fessler. Seit 2007 ringt die Gemeinde mit der Deutschen Bahn um die Sanierung des Bahnsteiges.

Auch Großkarolinenfelds ÖPNV-Beauftragte Ingrid Wittner und Anita Read, Behindertenbeauftragte des Landkreises und zugleich örtliche Sozialbeauftragte, engagieren sich seit Jahren für dieses Projekt.

"Das ist eine absolute Überraschung für uns, und die Freude in der Gemeinde ist groß. Denn unser Bahnhof und sein Umfeld werden durch den sanierten Bahnsteig eine weitere Aufwertung erfahren", meinte Fessler. Schließlich sei geplant, die Bahnhofstraße, einschließlich eines Park & Ride-Konzeptes, auszubauen. Allerdings habe die Gemeinde diese große Baumaßnahme verschieben müssen, weil vorab die Deutsche Bahn 2012 und 2013 die Lärmschutzwände errichten wird. Und beide Baumaßnahmen gleichzeitig könnten nicht durchgeführt werden.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Angelika Graf erklärte gestern, sie gehe nun davon aus, dass auch der Bahnhof im Rahmen der Baumaßnahme barrierefrei werde. Diese Forderung habe sie bereits 2009 im Vorfeld der Landesgartenschau in Rosenheim gegenüber der Bahn eingebracht. Wegen der vorhandenen Unterführung mit einer steilen Treppenführung bestehe derzeit nämlich auch das Problem, dass Rollstuhlfahrer zum Kauf einer Fahrkarte unter Umständen einen beschrankten Bahnübergang passieren müssten, der 400 Meter vom Bahnhof entfernt liege. dli/tt

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