Gemeinderat gibt Standortgutachten in Auftrag

Funkmast: Institut hilft

Raubling - Die Standortsuche für einen 48 Meter hohen Antennenmast, den die Deutsche Funkturm GmbH im Gemeindebereich Raubling im Auftrag der Telekom errichten will, gestaltet sich schwierig. Zwei bisher ins Auge gefasste Flächen stießen vor Ort auf Ablehnung, jetzt soll das Umweltinstitut München helfen.

In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Gemeinderat einstimmig, 9600 Euro für ein Immissionsgutachten zu investieren.

Bürgermeister Olaf Kalsperger (CSU) machte klar, dass es nicht darum gehe, einen Standort gänzlich zu verhindern. "Wenn wir uns ständig querstellen, besteht die Gefahr, dass uns einer aufs Auge gedrückt wird. Das Gutachten soll uns helfen, einen zu finden, von dem möglichst wenig Belastung für die Bevölkerung ausgeht." Dem Bürgermeister und dem Gemeinderat schmeckt vor allem die Tatsache, dass es sich um ein unabhängiges Institut handelt. "Das ist gut angelegtes Geld. Ich habe mit den Gemeinden Samerberg und Stephanskirchen gesprochen, die haben schon gute Erfahrungen mit dem Institut gemacht", wusste das Gemeindeoberhaupt zu berichten. Auch die Telekom begrüße ein solches Gutachten.

Die Gutachter wollen sich im Rahmen eines Dialogverfahrens auf die Suche machen. Ein Ansinnen, das ebenfalls einhellige Zustimmung fand. tt

Kommentare