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Hohe Auszeichnung

Für Großkarolinenfeld stark gemacht

Bürgermeister Bernd Fessler mit den Bürgermedaillen-Trägern Sepp Stadter und Emil Maier (von links).
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Bürgermeister Bernd Fessler mit den Bürgermedaillen-Trägern Sepp Stadter und Emil Maier (von links).
  • VonKatharina Heinz
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Sepp Stadter und Emil Maier aus Großkarolinenfeld sind für ihr Engagement in der Gemeinde mit der Bürgermedaille ausgezeichnet worden. Die beiden sind vielfältig engagiert, wofür ihnen Bürgermeister Bernd Fessler besonders dankte.

Großkarolinenfeld – Zwei verdiente Persönlichkeiten aus Großkarolinenfeld haben die Bürgermedaille bekommen. In einer Feierstunde im Rathaus wurden Sepp Stadter und Emil Maier für ihre Verdienste für die Gemeinde ausgezeichnet. Stadter war maßgeblich am Entwurf und der Realisierung des Kinderspielplatzes im Ortszentrum beteiligt. Emil Maier hat sich 32 Jahre als Gemeinderat für das Wohl Großkarolinenfelds eingesetzt.

Aus eigenem Antrieb Projekte umgesetzt

„Es ist für mich eine große Ehre und Freude, zwei Persönlichkeiten auszeichnen zu dürfen, die innerhalb unserer Gemeinschaft wirklich Herausragendes geleistet haben, in sehr vielen Bereichen und über viele Jahrzehnte“, sagte Bürgermeister Bernd Fessler bei der Verleihung. Es seien eben diese Menschen, die innerhalb des gesellschaftlichen Systems nicht nur „Dienst nach Vorschrift“ machten, sondern mit großer Kreativität, Durchhaltevermögen und vielleicht sogar von einer gewissen Ungeduld angetrieben Dinge umsetzen oder am Laufen hielten.

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Die Bürgermedaille, so der Bürgermeister, werde für besondere Verdienste um die Entwicklung oder das Ansehen der Gemeinde verliehen. Sie gehe an Personen, die sich uneigennützig und weit über ihre Pflichten hinaus mit Erfolg für die Belange der Gemeinde auf kulturellem, sozialem oder wirtschaftlichem Gebiet eingesetzt haben. „Mit ihr verbunden ist ein bleibender Ausdruck des Dankes“, betonte Fessler.

Er ist selbst vom Fach

Sepp Stadter gilt als die treibende und anpackende Kraft hinter dem Spielplatz im Gemeindezentrum. Mit viel Engagement sowie der Zusicherung, dass es viel billiger käme, wenn man es selber mache, konnte er anfängliche Startschwierigkeiten überwinden. „Dem Sepp kam zugute, dass er als Berufsschullehrer bei den Schreinern vom Fach war und auch diverse Beziehungen hatte“, erklärte Fessler. Außerdem sei es ihm gelungen, mit Nachdruck Helfer für seine Ideen zu aktivieren. Der Spielplatz hat heute eine überregionale Bedeutung und ist ein Ausflugsziel für Familien aus dem ganzen Landkreis.

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Noch immer kümmert sich Stadter um die Wartung der Spielgeräte – auch für andere Spielanlagen der Gemeinden. Zudem ist er seit vielen Jahren in der Asylhilfe tätig und fördert die Integration von Flüchtlingen in das Gemeindeleben.

Vielfältige Dienste für die Gemeinschaft

Stadter hat mit dem „Hope Project“ eine Initiative zur Bildung von Kindern im indischen Dehradum gegründet, ist bei den Sternsingern engagiert und springt bei Bedarf als Kirchenmusiker ein. „Der Sepp ist ein Vorbild für eine Mitmachgemeinschaft“, brachte es der Bürgermeister auf den Punkt.

Emil Maier setzt sich seit vielen Jahren politisch für die Gemeinde ein. Er war von 1990 bis 2022 Gemeinderat für die SPD-Fraktion und von 2014 bis 2020 Dritter Bürgermeister. „In all den Jahren überzeugte er durch seine hohe Kompetenz in kommunalen Angelegenheiten und seine ausgleichende Art im Gremium“, so Fessler. Dafür bekam er bereits 2021 von Landrat Otto Lederer die Kommunale Verdienstmedaille in Bronze überreicht.

Maier war viele Jahre im Rosenheimer Landratsamt in der Bauleitplanung tätig, anschließend lange Zeit Vorsitzender des örtlichen Personalrats und stellvertretender Vorsitzender des Gesamtpersonalrates im Landratsamt für damals über 700 Mitarbeiter. „Mit diesem Background war er ein Glücksfall für unseren Gemeinderat“, betonte der Bürgermeister. Besonders die Ortsentwicklung sowie der gerechte Umgang mit dem Personal sei Maier am Herzen gelegen.

Neben seiner Arbeit im Gemeinderat hat Maier eine Vielzahl von Veranstaltungen organisiert: etwa das Preisschafkopfen am Großkarolinenfelder Frühlingsfest, den Trödelmarkt in der Ortsmitte oder den Christbaumverkauf am Weihnachtsmarkt. Maier ist zudem der Senioren- und Sozialbeauftragte der Gemeinde und Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt.

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