Frauengemeinschaft vor ungewisser Zukunft

Rohrdorf-Thansau –. 23 Frauen folgten der Einladung zur Hauptversammlung der katholischen Frauengemeinschaft Thansau (KFD).

Nach dem Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden Gerda Karrer informierte diese über die geplanten Termine, welche sich aufgrund der unklaren Entwicklungen als schwierig herausstellten. So kann der große Adventsmarkt heuer nicht wie gewohnt im Pfarrheim stattfinden. Stattdessen überlegen die Veranstalter, der Pfarrgemeinderat, die Frauengemeinschaft und die Ministranten, einen kleinen Markt im Freien abzuhalten. Alle Entscheidungen müssten sich aber, wie Karrer betonte, den jeweiligen aktuellen Gegebenheiten anpassen und könnten deshalb nur kurzfristig getroffen werden. Es werde jeweils zeitnah informiert.

Von der Dekanatsvorsitzende Katharina Steindlmüller gab es Informationen über den am Sonntag, 20. September, geplanten nachhaltigen Pilgerweg von Niederaudorf nach Reisach im Rahmen der KFD-Aktionswoche. Diese steht unter dem Motto: „Frauen, wem gehört die Welt?“

Anschließend konnten erfreulicherweise sieben Frauen für ihre 40- beziehungsweise 50-jährige Mitgliedschaft geehrt werden.

Im Rahmen des letzten Punktes der Versammlung ging Karrer auf die nahe Zukunft der Frauengemeinschaft Thansau ein. Bereits im nächsten Jahr stünden wieder Neuwahlen an, wobei das bisherige Vorstandsteam aus vier Frauen jeweils aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stehen wird. Ein neues Leitungsteam sei leider noch nicht in Sicht.

Verjüngungwäre wünschenswert

Wünschenswert wäre dabei auch eine Verjüngung, aber in der Altersklasse zwischen 40 und 50 Jahren habe die Thansauer Frauengemeinschaft nicht viele Mitglieder. Jüngere seien gar nicht vorhanden.

Die Vorsitzende richtete deshalb den dringenden Aufruf an die Mitglieder, sich bei der Vorstandschaft zu melden, wenn sich jemand zu Wahl stellen möchte oder jemand kennt, der dafür in Frage kommen könnte. Sonst sehe es schlecht aus für die weitere Arbeit der Frauengemeinschaft. Karrer verwies dabei auf den gerade verlesenen Tätigkeitsbericht, aus dem hervorgeht, was alles organisiert wird und was dann möglicherweise nicht mehr stattfinden könne.

Wenn sich niemand für den neuen Vorstand finde, müsse über Lösungen wie eine Vakanz für ein Jahr oder einen eventuellen Zusammenschluss mit der Frauengemeinschaft in Rohrdorf nachgedacht werden. Sonst stünde früher oder später nur die Möglichkeit der Auflösung des Vereins im Raum, was sehr bedauerlich wäre.

Die geistliche Begleitung, Gemeindereferentin Luise Schudok, griff zum Schluss die Fürbitte aus dem vorangegangenen Wortgottesdienst auf: „Der Gott des Lebens ist an unserer Seite.“

Kommentare