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JAHRESVERSAMMLUNG DES VETERANEN- UND RESERVISTENVEREINS GRIESSTÄTT

Forderung: Ehrentafeln für das Denkmal

Zufrieden ist der Griesstätter Veteranen- und Reservistenverein auf 172 Mitglieder, darunter sechs neue. Nicht zufrieden ist die Vorstandschaft, dass es am Kriegerdenkmal noch immer keine Ehrentafel der Teilnehmer des Ersten Weltkrieges gibt. Das soll in Angriff genommen werden.

Griesstätt– „Sie sind nicht vergessen“ – diesen Grundsatz hat sich der Veteranen- und Reservistenverein Griesstätt auf seine Fahnen geschrieben. Das habe man in Griesstätt auch heuer wieder beim feierlichen Gottesdienst und am Kriegerdenkmal wie jedes Jahr mit dem Gedenken an die Gefallenen und zivilen Opfer getan wie auch an die verstorbenen Reservisten und alle Bürger der Gemeinde ins Gebet mit eingeschlossen. Zu Beginn der Jahresversammlung wurde dies verdeutlicht und auch Bürgermeister Stefan Pauker mahnte die Menschen, Achtung voreinander zu haben, denn Neid und Hass führten immer zu Konflikten. Das höchste Gut, die Freiheit, sei nur durch Nächstenliebe und den Glauben an das Gute der Menschheit zu erhalten. Krieg sei kein Mittel, denn er bringe nur Leid und Zerstörung.

Vorsitzender Josef Polatzky erinnerte in seinem Jahresbericht an zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen des Vereins, Höhepunkt sei die eigene 150-Jahr-Feier gewesen. Dabei hätten die Mitglieder fleißig Hand bei den vielen Arbeiten angelegt, dafür gebühre ihnen Dank. Ohne die Mithilfe der Ortsvereine wäre jedoch nicht alles problemlos abgelaufen. Ihnen dankte Polatzky ebenfalls wie auch den Frauen, die mithalfen und den vielen Kuchenspendern.

Schriftführer Michl Maurer gab den Kameraden einen Überblick über das abgelaufene Jahr, das für den Verein gut verlaufen sei. Kassier Schmidhuber vermeldete einen guten Kassenstand, die Kassenprüfung ergab laut Kassenprüfer Rudi Sleik keine Abweichung.

Reservistenvorsitzender Alex Schmidt berichtete von guten Ergebnissen beim Reservistenschießen der Inte ressengemeinschaft in Miesbach und lud für März wieder dazu ein. Allerdings: „Ein bisschen mehr Einsatz wäre manchmal angebracht“.

Zweiter Vorsitzender Rudolf Eser ehrte Josef Polatzky für 40 Jahre Mitgliedschaft. Für 60 Jahre Mitgliedschaft hatte man G. Reitzenstein ein Präsent ins Altenheim gebracht. „Die Freude des Geehrten war groß“, berichtete Eser, der dann auf das Problem am Kriegerdenkmal mit den fehlenden Ehrentafeln der Teilnehmer des Ersten Weltkrieges hinwies.

Endlich ein komplettes Ehrenmal

„Es kann nicht sein, dass eine stolze Gemeinde wie Griesstätt nicht in der Lage ist, den gefallenen Soldaten ein komplettes Ehrenmal zu errichten“. Das Denkmal sei Eigentum der Gemeinde, deshalb sollte diese Maßnahme 100 Jahre nach Kriegsende endlich in Angriff genommen werden. Der Bürgermeister und einige Gemeinderäte sahen dies bei der Versammlung ebenso. „An der Mithilfe des Vereins soll es nicht scheitern“, so Eser.

Abschließend gab Eser bekannt, dass die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge rund 700 Euro gebracht habe, dafür dankte man den Sammlern sowie den Spendern am Allerheiligentag.

Es wurde darauf hingewiesen, dass die Monatstreffen jeweils am ersten Donnerstag des Monats stattfinden und bei der Christbaumversteigerung am zweiten Weihnachtstag Bürgermeister Stefan Pauker wieder als Versteigerer fungieren wird. re

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