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Verkehrschaos um Rosenheim am Mittwoch

Folge der Blockabfertigung? Nach schwerem Unfall auf A8 wird Klage gegen Land Tirol gefordert

Am Tag nach dem schweren Unfall mit zwei Lkw baggern Arbeiter Erdreich aus, in das Benzin gelaufen ist.
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Am Tag nach dem schweren Unfall mit zwei Lkw baggern Arbeiter Erdreich aus, in das Benzin gelaufen ist.
  • Alexandra Schöne
    VonAlexandra Schöne
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Nach dem schweren Unfall zwischen zwei Lkw am Mittwoch auf der A8 bei Bad Aibling ist die Unfallstelle nun beinahe komplett geräumt. War die Blockabfertigung eine Ursache?

Rosenheim – Der Unfall ereignete sich um 8 Uhr morgens auf Höhe Wasserwiesen bei Bad Aibling. Zu diesem Zeitpunkt lief die Lkw-Blockabfertigung an der Grenze zu Österreich in Kiefersfelden bereits seit drei Stunden. Der Verkehr staute sich 25 Kilometer zurück bis auf die A8.

Ein 32-Jähriger aus Bayern fuhr mit seinem Tanklaster auf das Stauende auf. Sein Laster prallte gegen einen Sattelzug, stellte sich quer und kippte um. Aus dem ausgerissenen Tank ergossen sich rund 5000 Liter Benzin auf die Fahrbahn. Der Fahrer des Tanklasters wurde schwer verletzt. Zu seinem Gesundheitszustand konnte die Verkehrspolizei in Raubling gestern keine Angaben machen.

Tausende Pendler von Verkehrschaos betroffen

Der Unfall führte nicht nur zu langen Staus auf der Autobahn, sondern auch zu Verkehrschaos rund um Rosenheim. Tausende von Pendlern waren davon betroffen.

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Für die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig (CSU) haben der Unfall und die Verkehrsbehinderungen „das ganze Ausmaß der Folgen der Blockabfertigung für unsere Region noch einmal drastisch vor Augen geführt“.

Ludwig drängt auf Regierungsgespräch - Klagt EU gegen Tirol?

Sie fordert nach wie vor ein Gespräch zwischen den Regierungen in Innsbruck und München, in dem über Nachtfahrverbote verhandelt werden soll – „um gerade an Feiertagen die Zeitfenster für den Transit auszuweiten“. Außerdem soll die EU-Kommission gegen das Land Tirol klagen. Ihre Forderungen seien klar, sagt Ludwig. „Der Ball liegt deshalb jetzt nicht bei mir.“

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Auch am Freitag (26. November) noch ist die dritte Fahrspur in Richtung Salzburg gesperrt, da auf einer Länge von 250 Meter mit Kraftstoff kontaminiertes Erdreich ausgebaggert wird. Kreisbrandrat Richard Schrank sprach von einem außergewöhnlichen Einsatz. „Dass ein Tanklaster aufgerissen wird und leicht entzündliches Material im Spiel ist, hatten wir schon seit vielen Jahren nicht mehr.“

Kalte Temperaturen von Vorteil

Die kalten Temperaturen hätten dazu beigetragen, die Situation ein wenig zu entschärfen. Bei heißer Fahrbahn im Sommer „hätte das ganz anders ausgehen können“.

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