Kein Bebauungsplan erforderlich

Flintsbach: Parkplatz für Asten-Wanderer soll kommen

Unterhalb der Asten, auf Höhe des Steinbruchs, liegt Flintsbachs Wanderparkplatz, für den demnächst Parkgebühren erhoben werden sollen.
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Unterhalb der Asten, auf Höhe des Steinbruchs, liegt Flintsbachs Wanderparkplatz, für den demnächst Parkgebühren erhoben werden sollen.
  • vonVolkhard Steffenhagen
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Zum wiederholten Mal stand der Wanderparkplatz auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Flintsbachs Bürgermeister Stefan Lederwascher (CSU), der seit der letzten Sitzung mit dem Kreisbauamt Kontakt hatte, berichtete, dass entgegen erster Annahmen für die Errichtung des Wanderparkplatzes keinen Bebauungsplan erforderlich sei.

Flintsbach – Die Baubehörde empfahl allerdings im weiteren Planungsverlauf die untere Naturschutzbehörde einzuschalten, für der Gestaltung der Fläche einen Landschaftsarchitekten einzubinden sowie die Grundfläche als Parkraum einzuplanen.

Lederwascher schlug vor, die geplanten Parkautomaten technisch so auszustatten, dass die Parkgebühr sowohl mit Bargeld, als auch mit Geldkarte oder Handy-App entrichtet werden kann. Mit dieser zeitgerechten Ausstattung würde man den Empfehlungen anderer Gemeinden im Umkreis folgen, die bereits Erfahrung mit Parkautomaten gesammelt haben. Mit diesem Vorschlag erhielt er Unterstützung von Gemeinderat Andreas Oppacher (Parrteifreie).

Reaktion der Eigentümer steht noch aus

So habe die Gemeinde den Vorschlag schließlich an die Grundstückseigentümergemeinschaft des Parkplatzes weitergeleitet und um Stellungnahme gebeten, bislang aber noch keine Rückmeldung erhalten.

Es bestünde noch erheblicher Klärungsbedarf zur Aufgabenteilung zwischen Eigentümergemeinschaft und Gemeinde. Dies würde unter anderem die Leerung, Pflege und Wartung der Automaten betreffen. Danach könne der Gemeinderat erst eine Entscheidung treffen und Beschlüsse fassen. Zwar habe es schon Besprechungen gegeben, an denen allerdings nicht alle Grundstückseigentümer teilgenommen hätten. Einen Beschluss hat die Gemeinde jedoch bereits im Vorfeld gefasst, wie Gemeinderat Jörg Benkel (CSU) kritisch feststellte: „Mehrheitlich hat ja der alte Gemeinderat bereits beschlossen, dass die Gemeinde sowieso nahezu alle Kosten tragen wird!“

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