Fabiola liebt Rennen: Nußdorfer Pferdezüchter Sebastian Grandauer erneut erfolgreich

Das Schlittengespann aus Pferdezüchter Sebastian Grandauer mit seinem Pferd Fabiola setzte sich bei drei internationalen Pferdeschlittenrennen auf die Siegerliste. steffenhagen

Dreimal konnte sich der Nußdorfer Pferdezüchter Sebastian Grandauer mit seinem Pferd und seinem Schlitten bis an die Spitze der Erstplatzierten vorkämpfen. So belegte er bei internationalen Pferdeschlittenrennen in Tirol Spitzenplätze. Er gilt als einer der erfolgreichsten Schlittenrennfahrer in der Region.

Nußdorf

Leicht nervös tänzelt das süddeutsche Kaltblutpferd Fabiola unter leichten Schnauben und Wiehern auf der Stelle, als Sebastian Grandauer ihr das Schlittengeschirr anlegte, denn gleich sollte das Rennen starten. Kaum standen die zehn Teilnehmer mit ihren Gespannen am Start, gab es schon den Startschuss.

Wild rasten die Schlitten unter den Jubelrufen der Zuschauer, die zu hunderten die Rennstrecke säumten, los.

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Ganz optimal sei diese Saison jedoch nicht verlaufen, erklärt Sebastian Grandauer, denn oftmals mussten die Rennen wegen zu wenig Schnee abgesagt werden.

„Das wäre zu gefährlich gewesen, wenn die Schlitten plötzlich auf erdigen Untergrund gestockt hätten.“ Dennoch konnte sich Grandauer stets unter die ersten drei Plätze vorarbeiten.

„Die Rennen werden im Regelfall immer in schneesicheren und damit höhergelegenen Orten ausgetragen“, erläutert er, daher werden die Rennen von den Pferdevereinen in Tirol ausgetragen. „Da steckt viel Training für Pferd und Reiter sowie eine gut Vorbereitung drin“, sagt er. Außerdem sei die Konkurrenz groß und der Wettbewerb sehr gut.

Hier treten Renngespanne aus Tirol, Südtirol, der Schweiz und eben auch aus Bayern an.

Leider wäre er in dieser Saison der einzige Vertreter des Pferdesports aus Bayern gewesen.

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So sei er immer gern gesehener Gast im benachbarten Tirol, solle aber wegen seiner zahlreichen Erfolge nicht immer als Teilnehmer antreten, wie einige seiner Tiroler Rennkameraden frotzeln würden. Das schönste Rennen für ihn sei das „Nachtrennen“ in Kitzbühl, dass immer erst um 20 Uhr gestartet wird.

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Die Beleuchtung, das Wechselspiel zwischen Licht und und Dunkelheit, der Schnee und die mehr als tausend Zuschauer, machen für ihn das ganz besondere Flair aus. Nun, wo es bald schon wieder mit dem Schnee vorbei ist, bereiten sich Fabiola und Sebastian schon wieder auf die nächsten Rennen vor. Im Sommer geht es mit der Kutschenfahrt weiter.

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