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AUS DEM GEMEINDERAT

Erweiterung des Kindergartens in Niederaudorf: Architekturbüros stellen Entwürfe vor

Der Kindergarten „Schatztruhe“ in Niederaudorf soll erweitert werden. Dazu soll die „Alte Schule“ aus- und umgebaut werden. Sechs Architekturbüros stellten ihre Entwürfe vor.
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Der Kindergarten „Schatztruhe“ in Niederaudorf soll erweitert werden. Dazu soll die „Alte Schule“ aus- und umgebaut werden. Sechs Architekturbüros stellten ihre Entwürfe vor.
  • Barbara Forster
    VonBarbara Forster
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In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Oberaudorf stellten sechs Architekturbüros ihre Pläne für die Erweiterung des Niederaudorfer Kindergartens „Schatztruhe“ vor. Dazu soll die „Alte Schule“ um- und ausgebaut werden, um auch Platz für die Vereine zu schaffen. Das Gremium muss die Entwürfe nun zeitnah prüfen.

Oberaudorf – Der Niederaudorfer Kindergarten „Schatztruhe“ soll erweitert werden. Dazu ist ein Um- und Ausbau der „Alten Schule“ in Niederaudorf geplant. Sechs Architekturbüros stellten in der vergangenen Gemeinderatssitzung ihre Entwürfe vor.

Fertigstellungstermin für 2022 sei „kritisch“

Zu Beginn präsentierten Günther und Thomas Schmid vom „Architekturbüro Schmid“ ihre Vorstellungen. Für die Erweiterung im alten Schulgebäude ist ihnen wichtig, das „prägende Gebäude“ zu erhalten. Ob auch der Dachstuhl erhalten werden kann, müsse geprüft werden. In ihren Plänen ist neben einem bereits bestehenden Gruppenraum im Erdgeschoss ein weiterer vorgesehen. Im Obergeschoss sollen die zwei ehemaligen Schulsäle zwei weiteren Gruppenräumen für Krippen- oder Kindergartenkinder weichen. Im Dachgeschoss sollen für die Musikkapelle und dem Trachtenverein zwei Räume realisiert werden. Damit Notausgänge und Fluchtwege gesichert sind, müsste ein zweites Treppenhaus eingebaut werden.

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Im Anschluss zeigte Architekt Wolfgang Tröger vom Architekturbüro „Tröger Architekten GmbH“ seine Entwürfe. Sein Konzept sieht im Erdgeschoss des alten Schulgebäudes eine Kinderkrippe und im Obergeschoss zwei Kindergartengruppen vor. Er überlegte sich auch ein Farbkonzept für den Kindergarten, was man flexibel zusammen entwickeln könnte. Im Dachgeschoss plant er einen großen Raum für die Vereine, um mehr Flexibilität zu erreichen. Auch über die Fluchtwege machte er sich ausführliche Gedanken.

Architekt Raimund Baumann, der seine Skizzen zusammen mit seinem Sohn Simon präsentierte, will ebenfalls im Erdgeschoss eine zweite Krippengruppe realisieren. Im Obergeschoss wäre Platz für zwei weitere Gruppenräume und im Dachgeschoss wiederum für die Vereine (Musikkapelle und Trachtler). Notfalls könnte man auch tauschen und die Kinder in das Dachgeschoss einziehen lassen. In der Nähe des Treppenhauses ist zudem ein Aufzug angedacht. Und die Fluchttreppe nach Westen könne auch geschlossen ausgeführt werden und somit eine Verbindung zum restlichen angebauten Kindergarten sein. Dort schwebt Baumann eine gemeinsame Küche mit Mensa vor.

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Hans Gfäller, der im Anschluss seine Entwürfe erklärte, legte seinen Fokus bei der Präsentation unter anderem auf die Gebäudesubstanz. In seinen Augen sei die Gebäudesubstanz der „Alten Schule“ erhaltenswert, er würde nicht viel verändern. Im Obergeschoss schwebt ihm neben zwei Gruppenräumen für die Kindergartenkinder ein „Foyer“ vor. Dort könnten auch Toiletten für die Vereinsleute und das Kindergartenpersonal gebaut werden. Im Dachgeschoss plant er die Vereinsräume. Hierfür müsste allerdings der Dachstuhl ausgelichtet werden, um Platz für zwei Räume zu schaffen. Neben einer Fluchttreppe auf der Nordseite der „Alten Schule“ ist auch ein Aufzug geplant.

Das Architekturbüro „Brückner Architekten“ legte eine ausführliche Kindergartenplanung dar. Nicht nur die „Alte Schule“ soll umgebaut werden. Auch im bestehenden Kindergarten könnte einiges verändert werden. Von neuen Gruppenräumen über Garderoben bis hin zu einem „Kletterturm“ sei alles denkbar. Den bestehenden Balkon im Kindergarten könnte man zum Beispiel auch in einen Wintergarten umfunktionieren. Die Vereine könnten ins Dachgeschoss der „Alten Schule“ ziehen. Dabei soll die alte Bausubstanz weitgehend erhalten bleiben. Ein Aufzug sei in ihrer Planung zunächst nicht vorgesehen.

Neubaustatt Umbau?

Am Ende kam Architekt Sepp Horn zu Wort. In seinen Augen sei ein Umbau in der „Alten Schule“ zu kostenaufwendig. Deshalb plädierte er für einen Neubau mit drei Gruppen an der Südseite des bestehenden Kindergartengebäudes. Auch für den Trachtenverein und die Musikkapelle sieht er ein eigenes Gebäude vor – mit Aufzug und zwei Räumen mit jeweils 80 Quadratmetern. Die „Alte Schule“ könnte man nach seinen Vorstellungen wiederum für weitere Vereine nutzen. Im Dachgeschoss könne er sich ein Heimatmuseum vorstellen sowie einen Aussichtsturm. Das Gremium hat nun Zeit, die Entwürfe der Architekten zu prüfen. Eine Entscheidung für einen der Pläne wird in einer nichtöffentlichen Sitzung fallen.

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