Engagiert in Ehrenamt und Sport

Karl Schwarz niessen
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Karl Schwarz niessen

Söchtenau. – Karl Schwarz feierte im Kreise seiner Familie, Verwandten und Freunde beim Postwirt in Söchtenau seinen 80. Karl Schwarz wurde im Böhmerwald geboren.

Geburtstag. Pater Christoph und Bürgermeister Sebastian Forstner überbrachten Glückwünsche und Geschenke.

Seine Familie erlitt 1946 das Schicksal der Vertreibung. Die Flucht nahm in Schmidham in der Gemeinde Riedering ein Ende. Ab 1950 arbeitete er in der Spinnerei Pfeifer in Haidholzen, anfangs als Lehrling und ab 1961 als Schichtmeister bis zur Schließung des Betriebes. Anschließend war er von 1979 bis zur Rente beim Süd-Eloxalwerk in Haidholzen beschäftigt, wo er sich bis zum Werkmeister hochgearbeitet hatte. 1964 heiratete er seine Frau Erika, die 2015 verstarb. Ein Sohn, zwei Enkel und zwei Urenkel bereiten im viel Freude.

Seine große Liebe gehört dem Sport und damit verbunden dem Ehrenamt. Schwarz war zehn Jahre Fußball-Abteilungsleiter beim Sportverein Söchtenau-Krottenmühl und auch in der Skiabteilung aktiv. Der Schützengesellschaft „Edelweiß“ Söchtenau trat er 1964 bei und stand ihr von 1983 bis 1998 15 Jahre als Schützenmeister vor. „Er war stets bereit, im Verein Arbeiten zu übernehmen, auf ihn war immer Verlass“, würdigte Sebastian Forstner, der nicht nur Bürgermeister sondern auch Schützenmeister ist, die Verdienste des Jubilars. Zum Dank wurde er 1999 zum Ehrenschützenmeister ernannt. Noch heute ist er Rundenwettkampfleiter für den Schützengau Rosenheim. ni

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