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Masern-Impfpflicht bleibt: Bundesverfassungsgericht weist Eltern-Klagen ab

Urteil am Donnerstag

Masern-Impfpflicht bleibt: Bundesverfassungsgericht weist Eltern-Klagen ab

Seit März 2020 gibt es in Deutschland eine Masern-Impfpflicht - aber ist sie auch verfassungsgemäß? …
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Ehrung der Mitglieder

„Einfach schee war’s“ – Erster Auftritt für die Kleinen vom Raublinger Trachtenverein „Edelweiß“

Die Kindergruppe des Trachtenvereins tanzte das „Mühlradl“.
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Die Kindergruppe des Trachtenvereins tanzte das „Mühlradl“.
  • VonFranz Ruprecht
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Tanzen, platteln, Musi spuin und fröhlich sein, als wenn Corona nicht gewesen wäre. Zwei Jahre war „Corona-Pause“, endlich durften die Trachtler vom Raublinger Trachtenverein „Edelweiß“ beim Hoagarten wieder auftreten. Es schien, dass allen ein Stein vom Herzen gefallen ist, egal ob jung oder alt.

Raubling – Es war für manche der erste Auftritt in ihrem Leben und dann gleich vor zahlreichem Publikum – was für eine Freude für den Trachtennachwuchs und was für eine Freude für die Senioren, die zum Teil bis zu 75 Jahre ihrem Verein die Treue halten.

Mehr Buben als Dirndl

„A bisserl aufgregt bin i, aba einfach schee war’s“, verriet beispielsweise die sechsjährige Anna Mühlbauer nach ihrem ersten öffentlichen Trachtentanz an der Seite ihres „Buam“, den ein Mädchen verkörpern musste, weil, wie Vorsitzender Anderl Obermair betonte, der „Mädchenüberschuss mangels Bubennachwuchs überhandnehme.“

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Voller Hingabe und Begeisterung zeigten zwölf Kinderpaare erstmals das „Mühlradl“. Eingeübt von Christa Siegmund und ihrer Tochter Magdalena, Hans Lechner und Theresa Obermair. Die beiden kleinen Knirpse Lukas Kirsch und Linus Wicklein waren da in der Schar der Mädchen schwer auszumachen, die wenigeren Buben waren wie der Hahn im Korb.

Die langjährigen Mitgleider werden geehrt: Vorsitzender Anderl Obermair, Max Cerweny, Irene Maurer, Lisi und Paul Vodermaier, Fanny Taxer, Anton Lechner und Zweiter Vorstand Hans Voit (von links).Ruprecht

Erinnerungen an eigene Jugend

Wie die älteren Generationen den Nachwuchs so beobachteten, schwelgten sie in Erinnerungen. „Wir traten zum Tanzen und Platteln nicht im Saal, sondern im Nebenzimmer beim Huberwirt auf“, blickt Fanny Taxer zurück, die als spätere Fahnenbraut die Fahnenweihe beim „Obermoar“ nicht vergisst und „an Haufen Dirndlgwander“, die sie in ihrer 70-jährigen Vereinszugehörigkeit getragen hätte.

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Der Vorstand ehrte die treuen Mitglieder mit Ehrenurkunden und -nadeln. 15 Personen für 25 Jahre, zwölf Personen für 40 Jahre, sieben Personen für 50 Jahre, Max Cerweny, Irene Maurer, Lisi und Paul Vodermaier senior, Hans Vodermaier und Thomas Zaisserer für 60 Jahre und als Krönung Fanny Taxer für 70 Jahre und Anton Lechner für 75 Jahre wurden damit gewürdigt.

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