BEERDIGUNG IN REGENSBURG

„Ein Leben für die Kranken“

Beisetzung der Flintsbacher Ehrenbürgerin Schwester Theresia Solleder im Unteren Katholischen Friedhof Regensburg. Bürgermeister Stefan Lederwascher hielt eine bewegende Trauerrede am offenen Grab. Weiss
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Beisetzung der Flintsbacher Ehrenbürgerin Schwester Theresia Solleder im Unteren Katholischen Friedhof Regensburg. Bürgermeister Stefan Lederwascher hielt eine bewegende Trauerrede am offenen Grab. Weiss

Flintsbach/Degerndorf/ Brannenburg –Vergangene Woche ist Theresia Solleder mit 87 Jahren verstorben (wir berichteten).

Zur Beerdigung in Regensburg reisten zahlreiche Flintsbacher Bürger an. Das Requiem in der Cäcilienkirche zelebrierten Prälat Josef Schweiger und der frühere Flintsbacher Ortspfarrer Josef Steinberger. Dieser würdigte den Lebensweg der Verstorbenen. Besonders beeindruckte ihn die Glaubensnähe von Schwester Theresia, aus der sie die schier unerschöpfliche Kraft für ihre selbstlose, soziale Arbeit in der Kranken- und Altenpflege holte. Bürgermeister Stefan Lederwascher ging in seiner ergreifenden Trauerrede auf die hohen Verdienste von Schwester Theresia ein und stellte die Rede unter die Überschrift „Ein Leben für die Kranken“. Gleich nach dem Krieg trat sie mit 16 Jahren in das Karmeliterkloster der Marienschwestern vom Karmel in Regensburg ein. Nach Ableistung der Ewigen Profess 1947 kam sie 1948 nach Flintsbach. Nach Gründung des Hauspflegevereins Degerndorf 1956 (heutiges Christliches Sozialwerk) war sie erste und einzige ambulante Krankenschwester bis 1959. Anfangs war sie noch zu Fuß zu den Patienten unterwegs. Mit dabei: Fieberthermometer, Pflaster und Schmerztabletten. 1999 übergab sie ihr krankenpflegerisches Lebenswerk an das Christliche Sozialwerk. Eine weitere Herausforderung brachte ihr das Amt der Oberin von Kloster Flintsbach ab 1986. re

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