Drei Geschosse sind zu viel

Noch duckt sich das Haus in der Mitterfeldstraße in den Hang, nach dem geplanten Umbau wäre es doppelt so hoch und damit auf einer Höhe mit dem etwas höher gelegenen Nachbarn.
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Noch duckt sich das Haus in der Mitterfeldstraße in den Hang, nach dem geplanten Umbau wäre es doppelt so hoch und damit auf einer Höhe mit dem etwas höher gelegenen Nachbarn.

Stephanskirchen –.

Das ist den Verantwortlichen zu hoch. In der Mitterfeldstraße soll ein Einfamilienhaus zum Teil abgerissen und durch einen dreigeschossigen Bau mit fünf Wohnungen ersetzt werden. Dem Bau- und Planungsausschuss lag jetzt eine entsprechende Voranfrage vor.

Bauamtsleiter Wolfgang Arnst und sein Stellvertreter Christian Hausstätter waren sich einig, dass ihnen das dreigeschossige Bauwerk in Ortsrandlage zu hoch ist. Es füge sich nicht in die Umgebungsbebauung ein, die bisher maximal zwei Vollgeschosse aufweise. Ein Ausschussmitglied murmelte angesichts der an die Leinwand geworfenen Fassade „Heizkraftwerk Süd“. Dem Bauamt ging es aber eher um die nördliche Wandhöhe von 8,60 Metern.

Zweiter Bürgermeister Robert Zehetmaier (Bayernpartei) gab zu bedenken, dass das Gebäude zwar „mächtig“ sei, die Grundstücke an der Mitterfeldstraße aber auch meist sehr groß.

Dr. Nicole Eckert (Die Grünen) wies darauf hin, dass schon viel über Nachverdichtung in der Gemeinde gesprochen worden sei. „Irgendwann müssen wir dann auch in die Höhe bauen.“ Auf ihre Nachfrage, ob das Vorhaben mit zwei Vollgeschossen möglich wäre, hieß es „ja“.

Die Bauvoranfrage für die Mitterfeldstraße wurde einstimmig negativ beschieden. Sylvia Hampel

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