Die Pruttinger Jugend und der Traum vom Pumptrack

Die Pittenharter haben schon einen Pumptrack, die Pruttinger Jugendlichen hätten gerne einen am Sportheim oder an der Turnhalle
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Die Pittenharter haben schon einen Pumptrack, die Pruttinger Jugendlichen hätten gerne einen am Sportheim oder an der Turnhalle

Mit dem Mountainbike Tempo machen, ohne zu treten, das ist „Pumptrack“, der neueste Hype bei Jugendlichen. Auch in Prutting. Hinter der Turnhalle oder beim Sportheim flitzen sie gerne herum. Das berichteten die Jugendreferenten vorm Gemeinderat .

Prutting– Was wünschen sich Jugendliche und wie kann die Gemeinde diesen Wünschen nachkommen? Damit diese Frage nicht unbeantwortet bleibt, hat die Gemeinde Prutting gleich zwei Jugendreferenten bestellt. Die Gemeinderäte Sebastian Harster (CSU) und Tobias Wimmer (FW) machen sich in dieser Amtsperiode für die Belange der Jugendlichen stark und sind damit das Sprachrohr der jungen Leute.

Jugendliche Biker wollen wippen

Wünsche und Anregungen gibt es viele: Wie Sebastian Harster bei der jüngsten Gemeinderatssitzung berichtete, seien Pumptracks der neuste Schrei bei den Jugendlichen. „Das ist der ein regelrechter Hype.“

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Eine kurze Erklärung folgte zugleich: Ein Pumptrack ist eine spezielle Mountainbike-Strecke, die man möglichst ohne zu treten mit seinem Bike durchfahren kann. Durch Hochdrücken des Körpers aus der Tiefe am Rad gewinnt der Biker Geschwindigkeit.

Schnell angelegt, schnell wieder weg

Tobias Wimmer sagte, er könne sich so eine Anlage auch in Prutting gut vorstellen. Zum Beispiel in der Nähe des Sportheims oder hinter der Turnhalle. „Wenn der Pumptrack nicht mehr genutzt würde, dann könnte man das Gelände auch wieder schnell walzen und anders nutzen“, sagte er. In Pittenhart sei erst kürzlich ein Pumptrack fertig geworden.

Weltmeister in der Nachbarschaft

Gestaltet wurde dieser vom Downhill-Weltmeister Guido Tschugg aus Amerang. Harster schlug vor, sich den Pumptrail in Pittenhart anzuschauen, um eine Vorstellung zu gewinnen, ob ein Pumptrack auch in Prutting realisierbar sei.

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Die Jugendlichen auf dem Laufenden halten, was in der Gemeinde alles passiert, soll künftig ein Videokanal. An der ersten Folge basteln Harster und Wimmer gerade.

Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendentwicklung

Dritte Bürgermeisterin Agnes Bucher (FWB) stellte in einem Bericht einige Wünsche von Bürgerinnen und Bürgern vor, die sie per E-Mail erreicht hatten. Dabei vermissten einige eine Krabbel- oder Spielgruppe für kleinere Kinder. Auch der Wunsch über eine Homepage für die Grundschule sei geäußert worden. Diese, so Bürgermeister Johannes Thusbaß (CSU), solle bald online gehen.

Schulwegbegleitung und Zebrastreifen am Kreisel

Auch eine Schulwegbegleitung sowie mehr Betreuungsmöglichkeiten in den Sommerferien waren unter den Wünschen. Bei den Jugendlichen standen ein Beachvolleyballplatz und ein Pumptrack hoch im Kurs. Aber auch im Bereich der Verkehrssicherheit gingen Vorschläge bei der Arbeitsgemeinschaft Kinder - und Jugendentwicklung ein. Gewünscht sei laut Bucher ein Zebrastreifen am Kreisel. Zum digitalen Angebot sei eine Übersicht aller Vereine und Kinderangebote auf der Homepage. Bucher schlug vor, Wünsche, wie die Vereinsübersicht im Internet, auf kurzem Wege umzusetzen. Für größere Projekte wolle sie die Bürgerinnen und Bürger anschreiben, sich direkt zu beteiligen.

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